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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Wifo/IHS senken wegen Iran-Kriegs Konjunkturprognose

Wien - Der Iran-Krieg und die stark gestiegenen Energiepreise bremsen die wirtschaftliche Erholung Österreichs. Die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS senken ihre Konjunkturprognose für 2026 deutlich. Ging man im Dezember noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,2 (Wifo) bzw. 1,0 Prozent (IHS) aus, wird nun ein Plus von 0,9 bzw. 0,5 Prozent prognostiziert. Die Inflation soll heuer mit 2,7 bzw. 2,9 Prozent weiter über dem 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen.

USA und Iran werfen sich Bruch der Waffenruhe vor

Jerusalem/Washington/Beirut - Die Straße von Hormuz bleibt geschlossen, Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter: Die Regierungen in Washington und Teheran warfen sich am Freitag gegenseitig vor, die seit zwei Tagen geltende Waffenruhe zu verletzen. Die Vorwürfe überschatten die ersten geplanten Friedensgespräche in dem Krieg, die am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen sollen.

Wifo/IHS sehen Budgetdefizit heuer bei gut vier Prozent

Wien - Wifo und IHS plädieren für eine stärkere Budgetsanierung ab 2027 und große Strukturreformen. Die Ökonomen prognostizieren für heuer ein gesamtstaatliches Budgetdefizit in Österreich von 4,1 bzw. 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Trotz einer günstigeren Ausgangslage im Jahr 2025 mit einem Defizit von 4,2 Prozent belasten die schwächeren Wachstumsaussichten die Budgetperspektiven, schreibt das IHS. 2027 soll das Defizit dann minimal auf 4,0 bzw. 4,1 Prozent sinken.

Länder mit Finanz-Forderungskatalog an Bund

Innsbruck/Österreich - Die Finanzreferenten der Bundesländer haben am Freitag bei ihrer Konferenz in Innsbruck anhand mehrerer Beschlüsse einen Forderungskatalog an den Bund vorgelegt. Die Länder wollen damit "für ihre Aufgaben mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden", hielt der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) bei einer Pressekonferenz fest. Zudem wurde ein einstimmiges "Bekenntnis zur Budgetkonsolidierung" abgelegt.

Schwede soll Ehefrau über 120 Männern für Sex verkauft haben

Stockholm - Der Fall sorgt in Schweden für Entsetzen: In der Stadt Härnösand muss sich seit Freitag ein Mann vor Gericht verantworten, weil er seine Partnerin über vier Jahre lang dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-jährigen Schweden schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Nach der Verlesung der Anklageschrift wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Irin Emma Delaney wird neue OMV-Chefin

Wien - Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV soll künftig von der Irin Emma Delaney geführt werden. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss der OMV hat die bisherige BP-Managerin am Freitag als neue CEO vorgeschlagen. Sie soll am 1. September 2026 die Nachfolge von Alfred Stern antreten. Stimmt der Aufsichtsrat zu, übernimmt erstmals eine Frau die Spitze des börsennotierten Unternehmens.

Grasser kommt nicht zu Privatkonkurs-Verhandlung

Kitzbühel/Innsbruck/Österreich - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/dann ÖVP-nahe) wird nicht persönlich zur Prüfungstagsatzung in seinem Privatkonkursverfahren am kommenden Dienstag am Bezirksgericht in Kitzbühel erscheinen. Grasser könne bei der Verhandlung, bei der für ihn keine Pflicht zur Teilnahme besteht, "nichts beitragen", daher liege es in der Natur der Sache, dass der Anwalt einen solchen Termin wahrnimmt, sagte Grassers Rechtsbeistand in dem Verfahren, Thomas Payer, am Freitag zur APA.

Leasingverband warnt vor Folgen nach Raser-VfGH-Entscheidung

Wien - Seit mehr als zwei Jahren können in Österreich Autos von Extrem-Rasern abgenommen werden. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat jüngst entschieden, dass die Beschlagnahme von Raser-Autos grundsätzlich verfassungskonform ist. Die bisherige Ausnahme für Fahrzeuge, die nicht im Alleineigentum des Lenkers stehen - etwa Leasing- oder Firmenautos - wird aufgehoben. Der Leasingverband warnt nun vor "massiven Auswirkungen", hieß es in einer Aussendung am Freitag.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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