APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Waffenruhe des Iran mit USA und Israel vor Gesprächen fragil
Jerusalem/Washington/Beirut - Die am Dienstag vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und Israel mit dem Iran erweist sich kurz vor den Friedensgesprächen in Pakistan als äußerst fragil. Der Fortschritt des Abkommens wird durch den anhaltenden Krieg Israels gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon sowie einen neuen Streit um die Blockade der für den weltweiten Erdölhandel wichtigen Seestraße von Hormuz gefährdet. Experten sollen die Gespräche am Freitag in Islamabad einleiten.
Selenskyj sieht schwere nächste Phase für Ukraine
Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt sich auf eine schwere nächste Phase im Krieg gegen Russland ein. "Diese Frühlings- und Sommermonate werden politisch und diplomatisch ziemlich schwierig", erklärte Selenskyj in am Freitag freigegebenen Äußerungen vor Journalisten. Es werde sowohl auf dem Schlachtfeld als auch diplomatisch Druck auf die Ukraine geben, den Krieg zu beenden. Bis September werde es sehr schwer werden.
Zwei Tote durch russische Angriffe in der Ukraine
Kiew (Kyjiw) - In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind nach Angaben der dortigen Behörden zwei Menschen durch russische Angriffe getötet worden. "Der Feind hat drei Bezirke der Region fast 30 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Militärverwaltung der Region.
AKV rechnet heuer mit 4.100 Insolvenzeröffnungen
Wien - Der Gläubigerschutzverband AKV erwartet, dass die Zahl der Firmeninsolvenzen heuer nach den rekordnahen Zahlen 2024 und 2025 nur leicht sinken wird. Der AKV prognostiziert, dass bis Jahresende über 4.100 Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Bis Ende März waren 1.045 Verfahren eröffnet worden, weitere 891 wurden mangels Vermögen abgewiesen. Die Verfahrensabweisungen stiegen um mehr als ein Viertel, der AKV sprach am Freitag von einer alarmierenden Entwicklung.
Flugbegleiter streiken bei der Lufthansa
Frankfurt am Main/Frankfurt/Schwechat - Um Mitternacht hat ein Streik des Kabinenpersonals bei der Lufthansa begonnen. Das bestätigte eine Sprecherin der Gewerkschaft UFO in der Nacht auf Freitag. Der Streik dürfte zum Ausfall von über 520 Flügen bei der deutschen AUA-Muttergesellschaft führen. UFO moniert, weder in Sachen bessere Arbeitsbedingungen für die rund 19.000 Flugbegleiter noch beim Sozialplan für die rund 800 Beschäftigten der vor dem Aus stehenden Tochter Cityline habe sich die Arbeitgeberseite bewegt.
PVA-Begutachtungen: Kein Rechtsanspruch auf Vertrauensperson
Wien - Nach der Ankündigung von Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ), Maßnahmen zur Verbesserung der Begutachtungspraxis bei PVA und beim Sozialministeriumservice zu setzen, hat die PVA nun klargestellt, dass weiterhin kein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson "bei Begutachtungen im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit und Invalidität" bestehe. "Dies zu ändern, obliegt dem Gesetzgeber", hieß es seitens der PVA auf APA-Anfrage.
Mann nach Angriff in Innsbrucker Innenstadt schwer verletzt
Innsbruck - Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Innsbrucker Innenstadt ist Donnerstagnachmittag ein Mann schwer verletzt worden. Er wies Stichverletzungen auf, wurde jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Tatwaffe wurde vorerst noch nicht gefunden, sagte eine Polizeisprecherin zur APA. Der Angriff ereignete sich gegen 16.00 Uhr im Bereich der Heiliggeiststraße und der Adamgasse. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf in der nahe gelegenen Meraner Straße festgenommen.
Zweitwärmster März in Europa seit Messbeginn
Bonn - Der vergangene Monat war der zweitwärmste März in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zudem registrierte der EU-Klimawandeldienst Copernicus die zweithöchste globale Temperatur an der Meeresoberfläche für diesen Monat. Weltweit war es der viertwärmste März seit Messbeginn. Der bisherige Rekord-März war im Jahr 2024. Damit setze sich der Trend extremer Temperaturen fort, hieß es.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red