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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel und Libanon wollen offenbar nächste Woche verhandeln

Beirut - Israel und der Libanon wollen in der kommenden Woche in Washington Gespräche unter Vermittlung der USA führen. Ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums bestätigte am Donnerstag, dass es ein Treffen geben werde, "um die laufenden Waffenruheverhandlungen mit Israel und dem Libanon zu erörtern". Laut US-Präsident Donald Trump hat Israels Premier Benjamin Netanyahu zudem die Reduzierung der Angriffe im Libanon zugesagt, die zuletzt die Waffenruhe mit dem Iran bedrohten.

Pakistan lobt Kriegsparteien vor Verhandlungen

Teheran/Islamabad - Vor den geplanten Verhandlungen zwischen Iran und USA über einen dauerhaften Frieden im Iran hat sich der Vermittlerstaat Pakistan am Donnerstag weitgehend zufrieden über die jüngste Entwicklung geäußert. Seit der Feuerpause hätten "alle Seiten Zurückhaltung" an den Tag gelegt. Verurteilt wurde aber die "anhaltende Aggression" Israels gegen den Libanon. US-Präsident Donald Trump zeigte sich optimistisch über ein Abkommen. Offen blieb, wann genau die Verhandlungen beginnen.

Feuerpause im Ukraine-Krieg zu orthodoxen Ostern

Moskau/Kiew (Kyjiw) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat Donnerstagabend eine zweitägige Feuerpause in der Ukraine angekündigt. "Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden orthodoxen Osterfest wird ein Waffenstillstand vom 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des Tages am 12. April ausgerufen", gab der Kreml bekannt. "Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird." Kiew hatte schon zuvor eine Osterwaffenruhe vorgeschlagen und bestätigte sie nun.

PVA-Begutachtungen: Kein Rechtsanspruch auf Vertrauensperson

Wien - Nach der Ankündigung von Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ), Maßnahmen zur Verbesserung der Begutachtungspraxis bei PVA und beim Sozialministeriumservice zu setzen, hat die PVA nun klargestellt, dass weiterhin kein Rechtsanspruch auf die Mitnahme einer Vertrauensperson "bei Begutachtungen im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit und Invalidität" bestehe. "Dies zu ändern, obliegt dem Gesetzgeber", hieß es seitens der PVA auf APA-Anfrage.

Wifo und IHS legen neue Konjunkturprognose vor

Wien - Die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS legen am Freitagvormittag ihre neue Prognose für Österreichs Wirtschaft und das gesamtstaatliche Defizit für 2026 und 2027 vor. Im Dezember hatten die Experten für heuer ein Wirtschaftswachstum von 1,2 bzw. 1,0 Prozent prognostiziert. Angesichts des Iran-Kriegs und der stark gestiegenen Energiepreise wird jedoch mit einer Prognosekorrektur nach unten gerechnet. Die neuen Zahlen dienen als Basis für die bevorstehenden Budget-Gespräche.

Trump an die Ungarn: "Wählt Orban"

Washington/Budapest - US-Präsident Donald Trump hat sich erneut in den ungarischen Wahlkampf eingemischt und Werbung für den rechten Regierungschef Viktor Orban gemacht. "GEHT RAUS UND WÄHLT VIKTOR ORBAN", schrieb Trump am Donnerstag (Ortszeit) mit Blick auf die Wahl am Sonntag auf seiner Plattform Truth Social. Orban sei ein "wahrer Freund, Kämpfer und GEWINNER". Kurz zuvor hatten die USA nach dem Besuch von Trump-Vize James Vance in Budapest den Vorwurf einer Wahleinmischung zurückgewiesen.

Melania Trump bestreitet Nähe zu Epstein: "Nie befreundet"

Washington/New York - In einer bemerkenswerten Presseerklärung hat die US-First Lady Melania Trump am Donnerstag eine engere Beziehung zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein dementiert. "Ich war nie mit Epstein befreundet", sagte sie auf einem eigens anberaumten Pressetermin im Weißen Haus. Auch sei sie nie auf seiner Privatinsel oder in einem seiner Flugzeuge gewesen. Von seinen Verbrechen habe sie nichts gewusst. Was genau die First Lady zu dem Statement veranlasst hat, war zunächst unklar.

"Etwas zögerlich": Rutte kritisiert einzelne NATO-Länder

Washington/Teheran/Brüssel - NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran kritisiert. "In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete - gelinde gesagt - etwas zögerlich", sagte Rutte in Washington. Welche Länder er meinte, sagte der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügte er hinzu.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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