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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Putin kündigt Ukraine-Feuerpause zu orthodoxen Ostern an

Moskau/Kiew (Kyjiw) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstagabend eine zweitägige Feuerpause in der Ukraine angekündigt. "Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden orthodoxen Osterfest wird ein Waffenstillstand vom 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des Tages am 12. April ausgerufen", gab der Kreml bekannt. "Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird." Die Ukraine hatte bereits zuvor eine Waffenruhe zu Ostern vorgeschlagen.

Netanyahu kündigt direkte Verhandlungen mit dem Libanon an

Beirut - Israel plant offenbar direkte Verhandlungen über friedliche Beziehungen mit dem verfeindeten Libanon aufzunehmen. Nach wiederholten Bitten des Nachbarlandes habe Israels Premier Benjamin Netanyahu am Mittwoch das Kabinett angewiesen, die Gespräche "so bald wie möglich" zu beginnen, teilte dessen Büro am Donnerstagabend mit. Im Fokus der Verhandlungen sollen die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen beiden Ländern sein.

Pakistan lobt Kriegsparteien vor Verhandlungen

Teheran/Islamabad - Vor den geplanten Verhandlungen zwischen Iran und USA über einen dauerhaften Frieden im Iran hat sich der Vermittlerstaat Pakistan am Donnerstag weitgehend zufrieden über die jüngste Entwicklung geäußert. Seit der Feuerpause hätten "alle Seiten Zurückhaltung" an den Tag gelegt. Verurteilt wurde aber die "anhaltende Aggression" Israels gegen den Libanon. US-Präsident Donald Trump zeigte sich optimistisch über ein Abkommen. Offen blieb, wann genau die Verhandlungen beginnen.

U-Ausschuss - Kreutner: Pilnacek auch Opfer des Systems

Wien - Der frühere Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek war für den Korruptionsexperten Martin Kreutner auch ein Opfer des Systems. Der Leiter der Kommission, die sich mit etwaiger politischer Einflussnahme in Pilnaceks Amtszeit beschäftigt hat, sagte am Donnerstag im U-Ausschuss zu den Ermittlungen nach dem Tod des Sektionschefs aus. Pilnacek sei mit Ämtern überfrachtet worden. Nach Kreutner wurde eine frühere Mitarbeiterin von Wolfgang Sobotka (ÖVP) befragt.

Melania Trump bestreitet Nähe zu Epstein: "Nie befreundet"

Washington/New York - In einer bemerkenswerten Presseerklärung hat die US-First Lady Melania Trump am Donnerstag eine engere Beziehung zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein dementiert. "Ich war nie mit Epstein befreundet", sagte sie auf einem eigens anberaumten Pressetermin im Weißen Haus. Auch sei sie nie auf seiner Privatinsel oder in einem seiner Flugzeuge gewesen. Von seinen Verbrechen habe sie nichts gewusst. Was genau die First Lady zu dem Statement veranlasst hat, war zunächst unklar.

Wifo und IHS legen neue Konjunkturprognose vor

Wien - Die Wirtschaftsforscher von Wifo und IHS legen am Freitagvormittag ihre neue Prognose für Österreichs Wirtschaft und das gesamtstaatliche Defizit für 2026 und 2027 vor. Im Dezember hatten die Experten für heuer ein Wirtschaftswachstum von 1,2 bzw. 1,0 Prozent prognostiziert. Angesichts des Iran-Kriegs und der stark gestiegenen Energiepreise wird jedoch mit einer Prognosekorrektur nach unten gerechnet. Die neuen Zahlen dienen als Basis für die bevorstehenden Budget-Gespräche.

"Etwas zögerlich": Rutte kritisiert einzelne NATO-Länder

Washington/Teheran/Brüssel - NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran kritisiert. "In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete - gelinde gesagt - etwas zögerlich", sagte Rutte in Washington. Welche Länder er meinte, sagte der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügte er hinzu.

Prag: Alt-AKW Dukovany soll bis zu 80 Jahre lang laufen

Dukovany/Wien - Tschechien will sein ältestes Atomkraftwerk am Standort Dukovany bis zu 80 Jahre lang laufen lassen. Das teilte Industrie- und Handelsminister Karel Havliček am Donnerstag in Prag mit. Die vier Reaktorblöcke des sowjetischen Typs WWER-440/213 gingen bereits in den Jahren 1985 bis 1987 ans Netz. Sie könnten damit bis in die Jahre 2065 bis 2067 Strom produzieren. Umweltschützer, auch aus Österreich, halten die bestehende Anlage des Typs WWER 440/213 für veraltet und gefährlich.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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