APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Neue Luftangriffe Israels im Libanon - Mehr als 180 Tote
Tel Aviv/Beirut - Am ersten Tag nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die israelische Armee ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Bei den massiven Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet und 890 weitere verletzt, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Israel erklärte, die Waffenruhe gelte nicht für den Libanon. US-Präsident Donald Trump bestätigte dies.
Iran: Waffenruhe "nicht sinnvoll" - Straße von Hormuz zu
Teheran - Die Waffenruhe im Iran-Krieg ist schon am ersten Tag akut gefährdet. Nach den heftigen israelischen Angriffen auf den Libanon hat der Iran die Straße von Hormuz einem Fernsehbericht zufolge vollständig geschlossen. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf warf den USA am Mittwochabend vor, bereits drei zentrale Punkte des Zehn-Punkte-Plans verletzt zu haben. Ein bilateraler Waffenstillstand oder Verhandlungen seien unter diesen Umständen "nicht sinnvoll".
Trump ermahnt NATO-Verbündete
Brüssel/Washington - US-Präsident Donald Trump hat den NATO-Partnern erneut mangelnde Unterstützung im Krieg gegen den Iran vorgeworfen und dabei auch wieder den Streit um Grönland thematisiert. "Die NATO war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen", schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.
Trauerfeier für getöteten Khamenei im Iran
Teheran - In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich Regierungsanhänger zu Trauerfeiern für den im Krieg getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei versammelt. Der staatliche Rundfunk zeigte Bilder aus dem Stadtzentrum der Millionenmetropole, wo Menschenmassen trauerten. Die Zeremonien fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat.
Korruptionsexperte wird im Pilnacek-U-Ausschuss befragt
Wien - Korruptionsexperte Martin Kreutner ist am Donnerstag als erste Auskunftsperson im Untersuchungsausschuss zum Tod des früheren Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek geladen. Er stand der von der ehemaligen Justizministerin Alma Zadić (Grüne) eingesetzten Untersuchungskommission als Leiter vor, die sich mit etwaiger politischer Einflussnahme in der Amtszeit Pilnaceks als Sektionschef befasste.
Femizid in Sooß: U-Haft für Waffenlieferanten beantragt
Sooß/Wiener Neustadt - Nach der Tötung einer 38-Jährigen am Sonntag in Sooß (Bezirk Baden) steht nun auch jener Mann im Fokus der Ermittlungen, der dem tatverdächtigen 47-jährigen Ehemann eine Neun-Millimeter-Pistole übergeben haben soll. Infolge der Festnahme sei die Verhängung der U-Haft über den 45-Jährigen beantragt worden, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, am Donnerstag zur APA. Ermittelt wird gegen den Verdächtigen wegen Mordes als Beitragstäter.
Snowboarder in Tirol von Lawine verschüttet - tot
Kühtai - Ein Lawinenabgang im Tiroler Kühtai (Bezirk Imst) hat am Mittwochnachmittag für einen von drei Snowboardern tödlich geendet. Die Wintersportler fuhren vom Gipfel "Die Mute" Richtung Finstertal-Stausee, als sich ein Schneebrett löste. Der Mittlere der Gruppe - ein 49-jähriger Deutscher - wurde ganz verschüttet. Nach zweieinhalb Stunden Suche wurde er lokalisiert. Er konnte aber nur noch tot geborgen werden. Die Snowboarder führten keine Notfallausrüstung mit sich.
Start für Mordprozess gegen steirischen Winzer in St. Pölten
St. Pölten - In St. Pölten startet am Donnerstag ein für vier Tage anberaumter Mordprozess gegen einen steirischen Winzer. Dem 58-Jährigen wird vorgeworfen, eine 71-Jährige mit einem Schlafmittel getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem als Sterbehilfe getarnten Mord aus. Laut Verteidiger Michael Dohr hat sein Mandant jedoch die gesetzlich erlaubte Sterbehilfe geleistet. Ein Urteil in der Geschworenenverhandlung dürfte am 17. April fallen.
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red