Aktien Asien: Überwiegend Verluste - Waffenruhe erscheint brüchig
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert. Nach dem Kurssprung am Vortag trat Ernüchterung angesichts der Waffenruhe im Iran-Krieg ein. Marktteilnehmer sprachen von einer unsicheren Lage.
"Die bange Frage, ob der Waffenstillstand von allen Seiten eingehalten wird, steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Viele Punkte sind vor dem Beginn der konkreten Verhandlungen ungeklärt." So sei die von den USA geforderte Öffnung der für den Rohstoffhandel wichtigen Straße von Hormus nicht umgesetzt.
US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte. "Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte vierzehntägige Waffenruhe zeigt sich als ein sehr wackeliges Konstrukt", folgerte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets.
Zu Kursverlusten kam es an den am Vortag stark gestiegenen Börsen
Japans und Südkoreas. Der japanische Nikkei 225
Geringer waren die Veränderungen an den übrigen Börsen. Der
CSI-300-Index
Die australische Börse hielt sich unterdessen leicht im Plus.
Allerdings hatte sie am Vortag auch nicht so stark zugelegt. Der S&P
ASX 200
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 CNM0000001Y0
AXC0069 2026-04-09/09:02