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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trump zur Iran-Einigung: Es wird viel Geld verdient werden

Islamabad/Washington - US-Präsident Donald Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormuz mit einem großen wirtschaftlichen Gewinn. "Es wird viel Geld verdient werden", frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe bezeichnete er als "totalen und vollständigen Sieg" für die USA. "Hundert Prozent. Ohne jeden Zweifel", sagte er der Nachrichtenagentur AFP in einem kurzen Telefonat.

Regierung richtet wegen Iran-Kriegs Koordinationsgremium ein

Wien - Aufgrund der Auswirkungen des Iran-Kriegs richtet die Bundesregierung ein neues Koordinationsgremium ein. Dieses soll täglich die Lage erheben, der Regierung Bericht erstatten und Handlungsoptionen vorschlagen. Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe sei schließlich noch kein Frieden, sagte Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) nach dem Ministerrat am Mittwoch. Tagen soll das Gremium mindestens einmal in der Woche.

Salzburger Festspiele: Karin Bergmann als "Brückenbauerin"

Salzburg - Nachdem das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstag überraschend Ex-Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann als interimistische Intendantin verkündet hatte, stellte sich die 72-Jährige am Mittwoch erstmals der breiten Öffentlichkeit. Zuvor hatte die deutsche Theatermanagerin erst das Gespräch mit den Mitarbeitenden gesucht. Und auch gegenüber den Medien zeigte sich Bergmann nun offenherzig: "Dass ich hier sitze, ist natürlich eigentlich eine Ungeheuerlichkeit."

Sieben Jahre für Beteiligung an Bankomat-Sprengungen in Wien

Wien - Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht gegen zwei Männer verhandelt worden, die im Vorjahr die berüchtigte Bankomat-Sprenger-Bande unterstützt haben sollen, der allein in der Bundeshauptstadt insgesamt 14 Coups zugeschrieben werden. Ein 27-jähriger Algerier wurde nicht rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er der niederländischen Bande "viel geholfen" hatte, wie der Staatsanwalt eingangs der Verhandlung erklärte.

IT-Techniker bestritt Manipulation von Pilnaceks Laptop

Wien - Der Untersuchungsausschuss zum Tod des Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek hat sich am Mittwoch abermals eingehend mit dem Laptop des Verstorbenen beschäftigt. Befragt wurde jener IT-Techniker, der das Gerät als erster nach dem tragischen Vorfall in die Hand bekam. Er beteuerte mehrmals, dass er zwar auf Bitte von Pilnaceks weiblichen Bekannten Daten gesichert habe, bestritt aber, Manipulationen an dem Gerät durchgeführt zu haben.

OLG kippt Diversion für Linzer Ex-Stadtchef Luger

Linz - Das Oberlandesgericht (OLG) Linz hat die Diversion für den Linzer Ex-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gekippt. Das berichtete "nachrichten.at" unter Berufung auf das Landesgericht Linz und entspricht auch APA-Informationen. Das zuständige OLG bestätigte auf Anfrage allerdings lediglich eine Senatsentscheidung in dem Fall. Zum Inhalt will es erst etwas sagen, wenn die Entscheidung den Parteien zugestellt ist.

ORF beendet Dienstverhältnis mit Roland Weißmann

Wien - Der ORF hat nun endgültig das Dienstverhältnis mit seinem einstigen Generaldirektor Roland Weißmann beendet. Dieser war am 8. März von seinem Posten zurückgetreten, nachdem eine Mitarbeiterin Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte. Die von Weißmanns interimistischer Nachfolgerin Ingrid Thurnher angestoßene Untersuchung habe nun zwar ergeben, dass eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorgelegen habe.

Österreichs Böden 40 Jahre nach Tschernobyl noch belastet

Wien/Tschernobyl - Am 26. April 1986 hat sich der GAU - der größte anzunehmende Unfall - im Atomkraftwerk von Tschernobyl ereignet. 40 Jahre danach sind die Auswirkungen auf die Umwelt noch vorhanden. Die höchsten Cäsium-137-Werte in Österreich verzeichnen Gebiete in Oberösterreich, Kärnten, Salzburg und der Steiermark, berichtete das Umweltbundesamt am Mittwoch. Österreich war durch die damals herrschenden Wetterbedingungen im Vergleich zu anderen mitteleuropäischen Staaten besonders belastet.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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