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BKS Bank verdiente im Vorjahr 147 Mio. Euro / Ergebnis gegenüber zwei Vorperioden rückläufig - 50 Cent Dividende pro Aktie geplant

Die BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt hat 2025 ein Jahresergebnis nach Steuern von 147 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt unter den Gewinnen von 2023 (179,1 Mio. Euro) und 2024 (163,2), aber deutlich über den Werten der vorangegangenen Niedrigzinsphase. Vorstandschef Nikolaus Juhasz freute sich bei der Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch über "ein sehr, sehr schönes" Ergebnis. Die Dividende soll um 25 Prozent auf 50 Cent pro Aktie angehoben werden.

Insgesamt ist eine Ausschüttung von knapp 23 Mio. Euro geplant. "Eine Schallmauer durchbrochen" habe die BKS beim Eigenkapital, das erstmals mehr als 2 Mrd. Euro ausmacht, sagte Juhasz. Die Privatkundenfinanzierung sei zurückgekehrt, hier gab es einen Anstieg um 39 Prozent, man befinde sich nun wieder auf dem Niveau von 2022. Den Rückgang beim Ergebnis führte Juhasz auf ein reduziertes At-Equity-Ergebnis und einen rückläufigen Zinsüberschuss zurück. Sehr zufrieden ist man bei der BKS auch mit 11,2 Prozent Wachstum beim Wertpapiergeschäft.

Bilanzsumme stieg auf 11,15 Mrd. Euro

Das Zinsergebnis lag 2025 bei 230,2 Mio. Euro (2024: 241,6), das Provisionsergebnis bei 74,5 Mio. Euro (2024: 70,4). Die Risikovorsorgen kosteten 42,6 Mio. Euro (2024: 40,1), die Quote notleidender Kredite (NPL) lag bei 3,5 Prozent. Die Bilanzsumme wuchs auf 11,15 Mrd. Euro. Kundenforderungen beliefen sich auf insgesamt 7,54 Mrd. Euro (2024: 7,44). Die Primäreinlagen machten 8,51 Mrd. Euro (2024: 8,08) aus, davon 701 Mio. Euro (2024: 800,3) an Spareinlagen. Der Wert der betreuten Kundengelder stieg von 21,14 Mrd. Euro 2024 auf 23,32 Mrd. Euro 2025.

Das Eigenkapital betrug zum Stichtag 2,06 Mrd. Euro (2024: 1,92). Die Eigenkapitalrendite vor Steuern (ROE) sank von 10,1 Prozent 2024 auf 8,3 Prozent. Die harte Kernkapitalquote lag bei 15 Prozent, die Gesamtkapitalquote bei 19,3. Personalstand und Filialnetz blieben stabil.

Neue App mit Feature gegen Betrug

2026 wird die Digitalisierung weiter vorangetrieben. Unter anderem soll eine neue Kunden-App die bisherigen drei ersetzen. Diese werde es Betrügern schwerer machen, weil während eines laufenden Telefonats keine Überweisungen mehr freigegeben werden können. Für die Zinsen erwartet Juhasz einen weiteren Anstieg, zumindest zwei Zinserhöhungen durch die EZB seien abzusehen. Für 2026 sei das Ziel, sowohl Zins- als auch Provisionsergebnis zu steigern und die NPL-Quote unter dem Vorjahresniveau zu halten.

ton/hel

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