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Revolutionsgarden drohen mit Attacken abseits des Golfs
Teheran - Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Angriffen außerhalb der Golfregion, sollten die USA rote Linien überschreiten. In einer Erklärung kündigen sie zudem an, die Infrastruktur der USA und deren Partner in der Region ins Visier zu nehmen. Die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region könnte jahrelang unterbrochen werden, heißt es weiter. Man gebe die Zurückhaltung auf. Ein iranischer Insider forderte unterdessen einen sofortigen Stopp der Angriffe und Hormuz-Gebühren.
Zahlreiche Tote bei Luftangriffen im Iran
Tel Aviv/Teheran - Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind in einer angrenzenden Provinz mindestens 18 Menschen bei Luftangriffen getötet worden. Weitere 24 Bewohner der Provinz Albors seien bei den israelisch-amerikanischen Attacken verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur FARS. Die Bombardierungen trafen Wohngebiete, wie der Vizegouverneur in Albors erklärte. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz. In der Pendlerstadt Pardis bei Teheran gab es sechs Tote.
In einigen italienischen Flughäfen wird Kerosin knapp
Rom - In einigen italienischen Flughäfen wird Kerosin knapp, zugleich wächst die Unsicherheit mit Blick auf die kommende Sommersaison. Nach einem ersten Alarm am Wochenende für vier Flughäfen veröffentlichte das aeronautische Informationssystem NOTAM eine weitere Mitteilung für den Flughafen der süditalienischen Adria-Hafenstadt Brindisi: Airlines können dort kein reguläres Auftanken mehr vornehmen und müssen die benötigte Treibstoffmenge bereits am vorherigen Abflugort einplanen.
Doskozil bekam Stimmprothese
Eisenstadt/Leipzig - Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat bei einer neuerlichen Operation am Universitätsklinikum Leipzig vor Ostern eine Stimmprothese eingesetzt bekommen. Die Maßnahme habe sein Arzt Andreas Dietz empfohlen und eröffne die Aussicht auf eine vollständige Heilung und eine verbesserte Sprechfunktion, teilte das Büro des Landeshauptmannes am Dienstag mit.
Tote nach Schüssen nahe israelischem Konsulat in Istanbul
Istanbul - Bei einem Schusswechsel in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul hat es am Dienstag Tote gegeben. Drei Angreifer seien "neutralisiert" worden, teilte der Istanbuler Gouverneur Davut Gül mit. Mindestens einer der bewaffneten Männer wurde demnach getötet, die anderen seien verletzt worden. In Medienberichten war von zwei oder drei Toten die Rede. Zwei Polizisten seien bei der Schießerei im Finanzviertel der Bosporus-Metropole verletzt worden, so der Gouverneur.
Zehn Jahre Haft für im Schlaf überfallene 17-Jährige in Wien
Wien - Ein 31-Jähriger, der die Wohnung einer 17-jährigen Wienerin aufgebrochen, die schlafende Jugendliche aufgeweckt, mit einem Messer bedroht und mehrfach vergewaltigt hatte, ist am Dienstag am Landesgericht zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zusätzlich wurde der grundsätzlich zurechnungsfähige Mann infolge der von ihm ausgehenden Gefährlichkeit nach § 21 Absatz 2 StGB in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Zweite Verhandlungsrunde zum Tourismus-KV gestartet
Wien - Am späten Dienstagvormittag hat die zweite Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag (KV) 2026 für den Tourismus- und Gastronomiesektor begonnen. Vor dem ersten Treffen in Wien am 12. März waren sich die Sozialpartner bereits wegen verbaler Unfreundlichkeiten in den Haaren gelegen. Beim Erstgespräch vor knapp einem Monat forderte die Gewerkschaft vida nach Eigenangaben eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,8 Prozent, zusätzlich zwölf freie Sonntage und bezahlte Mittagspausen.
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red