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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Zeichen stehen auf Eskalation im Iran-Krieg

Washington/Tel Aviv/Teheran - Im Iran-Krieg zeichnet sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran keine Einigung ab. Während Trump seine Warnung vor einer "völligen Zerstörung" aller iranischen Kraftwerke und Brücken bekräftigte, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr MESZ die Straße von Hormuz öffnet, verspottete ein Sprecher der iranischen Militärführung dies als "haltlose Drohungen" eines "wahnhaften" Präsidenten. Damit droht eine dramatische Eskalation.

Zahlreiche Tote bei Luftangriffen im Iran

Tel Aviv/Teheran - Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind in einer angrenzenden Provinz mindestens 18 Menschen bei Luftangriffen getötet worden. Weitere 24 Bewohner der Provinz Albors seien bei den israelisch-amerikanischen Attacken verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur FARS. Die Bombardierungen trafen Wohngebiete, wie der Vizegouverneur in Albors erklärte. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz. In der Pendlerstadt Pardis bei Teheran gab es sechs Tote.

In einigen italienischen Flughäfen wird Kerosin knapp

Rom - In einigen italienischen Flughäfen wird Kerosin knapp, zugleich wächst die Unsicherheit mit Blick auf die kommende Sommersaison. Nach einem ersten Alarm am Wochenende für vier Flughäfen veröffentlichte das aeronautische Informationssystem NOTAM eine weitere Mitteilung für den Flughafen der süditalienischen Adria-Hafenstadt Brindisi: Airlines können dort kein reguläres Auftanken mehr vornehmen und müssen die benötigte Treibstoffmenge bereits am vorherigen Abflugort einplanen.

Zehn Jahre Haft für im Schlaf überfallene 17-Jährige in Wien

Wien - Ein 31-Jähriger, der die Wohnung einer 17-jährigen Wienerin aufgebrochen, die schlafende Jugendliche aufgeweckt, mit einem Messer bedroht und mehrfach vergewaltigt hatte, ist am Dienstag am Landesgericht zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zusätzlich wurde der grundsätzlich zurechnungsfähige Mann infolge der von ihm ausgehenden Gefährlichkeit nach § 21 Absatz 2 StGB in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Kollision von TGV und Lkw in Nordfrankreich endet tödlich

Lille - Ein TGV-Schnellzug mit mehreren hundert Reisenden ist am Dienstag in Nordfrankreich mit einem Lastwagen zusammengestoßen und entgleist. Laut vorläufiger Polizeiangaben kam der Lokführer ums Leben und 27 Reisende wurden verletzt, wie der Sender TF1 berichtete. Nach dem Unglück zwischen Béthune und Lens werde er zusammen mit Bahnchef Jean Castex zum Unfallort kommen, kündigte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot an.

JD Vance besucht Budapest - Orbán hofft auf Wahlkampfhilfe

Budapest - Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Ungarn erwartet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban den US-Vizepräsidenten JD Vance in Budapest. Der Gast aus Washington will heute Abend bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Orban in einem Budapester Sportzentrum eine Rede halten, deren Thema nach Angaben des Weißen Hauses die "reichhaltige" bilaterale Partnerschaft sein soll. Vor dem gemeinsamen Auftritt wollen Vance und Orban bilaterale Gespräche führen.

135 Tote in Europa durch Lawinen diesen Winter

Bozen - In Europa sind in diesem Winter so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Nach einer offiziellen Statistik starben in den Alpen und in anderen europäischen Gebirgen seit Anfang Oktober mindestens 135 Menschen, weil sie unter Schneemassen verschüttet waren. Traditionell hört in vielen europäischen Skigebieten die Saison zu Ostern auf. Auch am Wochenende gab es noch einmal einige Unglücke.

39-jähriger Skifahrer nach Absturz in Tirol tot

Sölden - Ein 39-jähriger Skifahrer ist Montagnachmittag in Sölden im Tiroler Ötztal (Bezirk Imst) tödlich verunglückt. Der Deutsche wollte gemeinsam mit einem 36-jährigen Österreicher und einer 69-jährigen Österreicherin vom Gipfel des Hinteren Wurmkogels zur Bergstation "Wurmkogel II" absteigen, als sich plötzlich ein Wechtenbruch ereignete. Der Mann stürzte rund 200 Meter durch felsdurchsetztes Gelände ab. Der Notarzt konnte laut Polizei nur mehr seinen Tod feststellen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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