Aktien Asien: Nikkei 225 und Kospi legen zu
In Asien haben die Aktienmärkte in Japan und Südkorea am Montag wegen eines Berichts über Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand im Nahen Osten zugelegt. Allerdings hielt sich der Optimismus angesichts der gleichzeitig anhaltenden gegenseitigen Drohungen der Kriegsparteien Iran und Vereinigte Staaten und des weiter anziehenden Ölpreises in Grenzen.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
Händler führten die Gewinne in Tokio und Seoul unter anderem auf einen Bericht des US-Nachrichtenportals Axios zurück. Dieses hatte berichtet, dass der Iran und die Vereinigten Staaten über einen 45-tägigen Waffenstillstand verhandeln. Es sei aber unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Einigung kommt.
Trump hatte der iranischen Führung unterdessen erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.
"Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen", sagte Trump dem "Wall Street Journal". Auf seiner Plattform Truth Social hatte der Präsident seiner Forderung an den Iran auch mit Beleidigungen Nachdruck verliehen. "Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen", schrieb er in einem Post am Ostersonntag./zb
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