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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trump verlängert Ultimatum für den Iran wohl bis Dienstag

Washington/Teheran - US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormuz mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Sonntag den schlichten Hinweis "Dienstag, 20.00 Uhr" (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

Trump gibt Pressekonferenz mit Armeevertretern

Washington - Nach der Rettung eines US-Waffenoffiziers im Iran will Präsident Donald Trump an diesem Montag (19.00 Uhr MESZ) im Weißen Haus eine Pressekonferenz mit Vertretern des Militärs geben. Sie könnte Aufschluss darüber geben, wie es dem schwer verletzten Soldaten mittlerweile geht und wie genau der heikle Rettungseinsatz auf feindlichem Gebiet abgelaufen ist. Der Kampfjet war vom Iran abgeschossen worden. Auch der Pilot wurde gerettet.

Iran: Straße von Hormuz öffnet erst nach Kriegsentschädigung

Teheran/Washington - Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Straße von Hormuz mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, "wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden", schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.

Karner will Fußfessel auch für islamistische Gefährder

Wien - Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) unterstützt die Einführung einer Fußfessel für Hochrisiko-Gefährder gegen Frauen. Gleichzeitig will er aber dieselbe Maßnahme für islamistische Gefährder umgesetzt sehen, wie er im APA-Interview erläutert. Dies solle in einem beschlossen werden. Hier sei man in der Regierung in "sehr guten Gesprächen". Bezüglich des Familiennachzugs im Asylwesen deutete Karner für den Beginn eine sehr niedrige Quote an.

Kiew baut Zusammenarbeit mit Syrien in Sicherheitsfragen aus

Damaskus - Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mit Syrien eine engere Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen vereinbart. Angesichts des Iran-Krieges wolle die Ukraine ihre militärische Expertise in der Region einbringen, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag nach einem Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen Ahmed al-Sharaa in Damaskus auf Telegram. Es gebe ein großes Interesse am Austausch von militärischen Erfahrungen.

Gestrandeter Buckelwal: Rettung per Katamaran wird geprüft

Wismar - Der viel zu geringe Salzgehalt in der Ostsee setzt dem vor der Insel Poel bei Wismar gestrandeten Buckelwal erheblich zu. Dieser liege rund ein Drittel unter dem, was Wale in der Nordsee oder dem Atlantik gewohnt seien, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus am Ostersonntag nach einem weiteren Besuch bei dem Meeressäuger. Nun werde aber ein erneuter Rettungsversuch des gestrandeten Buckelwals mit Hilfe eines Katamarans in Erwägung gezogen.

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red

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