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Appelle für Frieden und Solidarität am Ostersonntag
Wien - Die österreichischen Bischöfe haben bei Predigten am Ostersonntag für Frieden plädiert. Schließlich findet der Festtag der Auferstehung in einer Zeit multipler Kriege, etwa in der Ukraine oder im Nahen Osten, statt. So verwies der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler laut Kathpress auf Jesus: "Er hat nicht mit Gewalt, mit Drohnen und Raketen einen Deal erzwungen, sondern sich selbst, sein Leben gegeben." Auch wünschen sich die Geistlichen Solidarität statt Verrohung.
Trump: "Öffnet die Meerenge, ihr verrückten Bastarde"
Washington/Teheran - US-Präsident droht dem Iran in scharfem Ton mit verstärkten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken. "Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihre werdet in der Hölle landen", erklärte Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social mit Blick auf die Straße von Hormuz und unter Verweis auf ein von ihm gestelltes Ultimatum an den Iran. "Dienstag wird der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken, alles in einem. Das wird ein unvergessliches Erlebnis!"
Zehn Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon gemeldet
Beirut/Tel Aviv - Bei israelischen Angriffen auf den Libanon sind nach örtlichen Angaben 15 Menschen ums Leben gekommen. Ein Angriff ereignete sich in Kfar Hatta, meldeten am Sonntag libanesische Zivilschutzkreise. Dabei starben sieben Mitglieder einer Familie. Bei weiteren Luftattacken - ebenfalls im Süden - seien mindestens vier Menschen getötet worden. Zudem sei ein libanesischer Soldat einem Angriff zum Opfer gefallen. In Beirut gab es laut Gesundheitsministerium vier Tote.
Papst erteilte Segen "Urbi et Orbi" - Aufruf zu Weltfrieden
Vatikanstadt - Am Ostersonntag hat Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz in Rom den Segen "Urbi et Orbi" ("der Stadt und dem Erdkreis") erteilt. Für den US-Amerikaner ist es das erste Osterfest als Oberhaupt der katholischen Kirche. Zehntausende Gläubige verfolgten die Zeremonie bei strahlendem Sonnenschein. Leos Vorgänger, der argentinische Papst Franziskus, war am Ostermontag vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren gestorben.
Baum umgestürzt - drei Tote in Norddeutschland
Flensburg - Bei einem Unglück in einem Wald bei Flensburg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Es sei ein Baum umgestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge ereignete sich das Unglück am Ostersonntag gegen 11.00 Uhr in Satrupholm bei Flensburg. Unter den Opfern befand sich demnach auch ein zehn Monate altes Baby. Eine Frau sei lebensgefährlich verletzt worden. Die Gruppe soll beim Ostereiersuchen gewesen sein.
Trumps Zollversprechen gehen laut US-Expertin nicht auf
Washington/Berlin - Vor einem Jahr traten die ersten Zölle von US-Präsident Donald Trumps großer Zolloffensive in Kraft - aus Sicht der US-Expertin Laura von Daniels geht das Kalkül hinter den Maßnahmen nicht auf. "Bei den Konsumenten und den meisten Unternehmen in den USA sorgen die Zölle für höhere Kosten", so die Politökonomin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). "Zusammen mit den durch den Iran-Krieg drastisch steigenden Energiepreisen heizen auch die Zölle die Inflation erneut an."
Ukraine setzt russische Ölanlagen in Brand
St. Petersburg - Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Nischni Nowgorod berichtete Gouverneur Gleb Nikitin bei Telegram, es seien 30 ukrainische Drohnenschläge abgewehrt worden. Herabfallende Trümmer hätten Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Es seien auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk beschädigt worden. Demnach kam es auch zu Stromausfällen. Verletzte gebe es vorerst nicht.
Winterwanderer im Toten Gebirge von Lawine erfasst
Hinterstoder - Eine Gruppe von vier Berg- und Schneeschuhwanderern aus Tschechien und der Slowakei ist am Sonntagvormittag am Großen Priel (2.515 Meter) im Toten Gebirge von einer Lawine erfasst worden. Das Quartett wurde laut Polizei etwa 90 Höhenmeter mitgerissen, bevor sich die Lawine auf einer Geländekuppe in zwei Stränge teilte und weiterfloss. Die Wanderer hatten Glück, weil sie auf der Geländekuppe aus der Lawine herausgespült wurden und dort nicht verschüttet zum Liegen kamen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red