APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Ein Toter nach Lawinenabgang in den Schladminger Tauern
Tweng - Ein seit Freitag vermisster Skitourengeher ist am Samstag bei einem großen Sucheinsatz in den Schladminger Tauern im Salzburger Lungau nur noch tot aus einer Lawine geborgen worden. Der offenbar 40-jährige Urlauber dürfte bereits am Freitagnachmittag auf der Plattenspitze (2.294 Meter) von einem Schneebrett mitgerissen worden sein. Dabei wurde der Mann rund 2,5 Meter tief verschüttet. Er führte kein Lawinenverschüttetensuchgerät mit sich.
Marterbauer drängt Brüssel zu Übergewinnsteuer auf Sprit
EU-weit/Brüssel - Österreichs SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer und vier seiner EU-Amtskollegen fordern angesichts hoher Spritpreise die EU-Kommission zur Prüfung einer Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene auf. In einem Brief wird auf ein ähnliches, befristetes Instrument im Jahr 2022 verwiesen. Das Samstagvormittag vom Finanzministerium der APA übermittelte Schreiben wurde neben Marterbauer auch von dessen Amtskollegen aus Deutschland, Spanien, Portugal und Italien unterzeichnet.
Spritpreise - Diesel bei 2,209 Euro, Benzin bei 1,788 Euro
Wien - Am gestrigen Freitag kostete ein Liter Diesel im Durchschnitt bundesweit 2,209 Euro, für einen Liter Superbenzin mussten 1,788 Euro bezahlt werden. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Donnerstag, an dem 2,132 Euro für Diesel und 1,748 Euro für Benzin verlangt wurden. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der Regulierungsbehörde E-Control hervor. Im Wirtschaftsministerium werden Tempolimits im Falle einer Verschärfung der Lage indes nicht kategorisch ausgeschlossen.
Erneuter Angriff nahe Irans Atomkraftwerk Bushehr
Teheran - Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Bushehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.
Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an
Jerusalem/Teheran - Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah dauern an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Samstag in der Früh einen israelischen Drohnenangriff im Südlibanon mit zwei Toten. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete zudem elf Verletzte bei israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nacht.
Tote bei russischem Angriff auf Markt in Frontstadt
Kiew (Kyjiw) - Aus der ukrainischen Frontstadt Nikopol wird ein russischer Angriff mit zahlreichen Opfern gemeldet. Fünf Personen seien getötet und 19 weitere verletzt worden, teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mit. Die Drohnenattacke habe einem Markt gegolten. Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet am anderen Ufer des Flusses Dnipro entfernt. Bereits am Karfreitag hatte es nach einer russischen Angriffswelle Behördenangaben zufolge 14 Tote gegeben.
Betrüger gab sich in Oberösterreich als Ziviltechniker aus
Linz - In Oberösterreich hat sich ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land mehrere Jahre lang als staatlich geprüfter und beeidigter Ziviltechniker ausgegeben. Er soll auf diesem Wege von einer Firma in Niederösterreich über 100 Aufträge für Befundungen und Zertifizierungen erschlichen haben, berichtet die Polizei. Für seine Leistungen verrechnete der Mann dem Unternehmen Honorarnoten in der Höhe eines niedrigen sechsstelligen Eurobetrags.
Zehntel der Ozeane laut UNO nun unter Schutz
Nairobi - Beim weltweiten Schutz der Ozeane sieht das UNO-Umweltprogramm (UNEP) einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mittlerweile seien zehn Prozent der Ozeane als geschützte Gebiete ausgewiesen, teilte die Organisation in Nairobi mit. Allerdings ist die Weltgemeinschaft damit noch weit entfernt von dem Ziel, bis zum Jahr 2030 insgesamt 30 Prozent der Ozeane unter Schutz zu stellen. Dafür fehle rein rechnerisch noch ein Gebiet etwa von der Größe des Indischen Ozeans, schreibt UNEP.
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red