APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Iran: Zwei US-Kampfjets abgeschossen
Teheran/Tel Aviv - Der Iran hat am Freitag die Abschüsse von zwei US-Kampfjets gemeldet. Ein Flieger vom Typ F-15 sei im zentralen Luftraum eliminiert worden, hieß es zuerst seitens der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Laut Medien bestätigte die US-Seite in weiterer Folge den Abschuss. Am Abend berichtete das Staatsfernsehen, es sei auch ein Kampfjet vom Typ A-10 von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.
Neue Raketenangriffe auf Israel und Iran
Jerusalem/Teheran - Das israelische Militär hat in der Nacht auf Samstag mehrfach Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Aus Zentralisrael seien zudem Berichte über Einschläge eingegangen, teilte die Armee auf Telegram mit. Such- und Rettungskräfte seien auf dem Weg dorthin. Demnach waren die Abwehrsysteme in der Nacht im Einsatz. Zuvor war es in der iranischen Hauptstadt Teheran zu neuen schweren Angriffen gekommen. Explosionen gab es auch in Beirut und Damaskus. In Bahrain heulten die Sirenen.
Wohnungsmieter gesteht Tötung von Freund in Wien-Penzing
Wien - Ein 36-jähriger Wohnungsmieter in Wien-Penzing soll in seinem Appartement einen Mann umgebracht haben. Laut Polizeisprecherin Anna Gutt hatten Nachbarn am späten Donnerstagabend - gegen 22.00 Uhr - die Polizei alarmiert, weil sie starken Verwesungsgeruch in der Wohnung des 36-Jährigen wahrgenommen hatten. Die Berufsfeuerwehr öffnete die Eingangstür. Darin lag ein Toter in fortgeschrittenem Verwesungszustand. Die Polizisten hegten schnell den Verdacht eines gewaltsamen Todes.
WKÖ-Präsidentin Schultz baut ÖVP-Wirtschaftsbund-Vorstand um
Wien - Die neue Wirtschaftskammer-Präsidentin und geschäftsführende Präsidentin des ÖVP-Wirtschaftsbunds Martha Schultz entmachtet laut einem Bericht der "Krone" (online) noch vor ihrer Wahl zur offiziellen Wirtschaftsbund-Chefin ihre fünf Stellvertreter im Vorstand. Eine Wirtschaftsbund-Sprecherin bestätigte der APA den Umbau im Vorstand, der neben Schultz nur noch zwei statt fünf Stellvertreter vorsieht - eine davon soll ÖVP-Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl werden.
Ungarn-Wahl: Magyar zuhause vorne - in Brüssel kaum anwesend
Budapest/Wien - Auch wenn allgemein erwartet wird, dass Péter Magyar sich als möglicher nächster Ministerpräsident Ungarns konstruktiver in die EU einbringt als Amtsinhaber Viktor Orbán und die derzeitige Blockadepolitik Budapests beendet, bleibt der Chef der in Umfragen vorne liegenden Oppositionspartei TISZA europapolitisch ein weitgehend Unbekannter. An Abstimmungen im Europaparlament nahm Magyar seit seiner Wahl nach Brüssel bzw. Straßburg im Jahr 2024 kaum teil.
Mehrere Todesopfer nach russischer Angriffswelle auf Ukraine
Kiew (Kyjiw) - Bei der russischen Angriffswelle am Karfreitag sind nach jüngsten ukrainischen Behördenangaben 14 Menschen getötet worden. Drei Menschen wurden demnach bei den Attacken am helllichten Tag in der nordukrainischen Region Sumy getötet, insgesamt zwei weitere in der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine, weitere acht in den frontnahen Gebieten Charkiw, Donzek, Cherson und Saporischschja. Ein Mensch kam in der Hauptstadtregion Kiew ums Leben.
Kreuzweg am Kolosseum - Papst trug Kreuz selbst
Vatikanstadt - Bei der Karfreitagsprozession vor dem Kolosseum in Rom hat Papst Leo XIV. das Kreuz zur Erinnerung an den Leidensweg von Jesus Christus am Kolosseum selbst getragen. Damit kehrte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Tradition der Osterfeierlichkeiten zurück. Zu der stimmungsvollen Prozession am Karfreitag, mit der an die Leidensstationen Jesu erinnert wurde, versammelten sich Zehntausende Gläubige vor dem antiken Amphitheater. Viele trugen Kerzen in der Hand.
Kuba begann mit Freilassung von mehr als 2000 Gefangenen
Havanna - Kubas Regierung hat mit der vor Ostern angekündigten Freilassung von mehr als 2000 Häftlingen begonnen. Wie Reporter aus der Hauptstadt Havanna meldeten, verließen am Freitagnachmittag mehr als 20 Häftlinge mit Entlassungspapieren das Gefängnis La Lima im Osten der Stadt. Einige weinten und umarmten ihre wartenden Angehörigen. Die Regierung hatte am Vortag bekannt gegeben, dass insgesamt 2010 Häftlinge als "humanitäre" Geste in der Karwoche begnadigt werden sollten.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red