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US-Anleihen: Leichte Kursgewinne - Trump-Rede belastet nur vorübergehend

Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Donnerstag etwas zugelegt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) stieg um 0,10 Prozent auf 111,09 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen fiel auf 4,30 Prozent.

Für Kursgewinne sorgte zuletzt eine Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA, wonach der Iran derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus arbeite. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister.

Die nach der Trump-Rede erneut gestiegenen Ölpreise schürten nur vorübergehend Inflationssorgen und belasteten die Anleihekurse. Trump hat den Amerikanern ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte der Präsident in einer Rede an die Nation. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben. Die Rede enthielt aber keine Neuigkeiten und dämpfte die zuvor geschürte Erwartung auf ein baldiges Ende des Kriegs. Die USA sind durch den Iran-Krieg nicht ganz so stark betroffen wie die Europäer, da sie selber Rohöl fördern.

"Die Bondmärkte gehen mit einem mulmigen Gefühl ins Osterwochenende, da Trumps Versprechen, den Krieg bald zu beenden, vom Iran nicht geteilt werden", kommentierte Commerzbank-Experte Rainer Guntermann. "Darüber hinaus verstärken die hartnäckig hohen Ölpreise das Risiko, dass sich der Preisdruck in den kommenden Monaten verbreitert, während die Notenbanken in Alarmbereitschaft sind, um ihre Glaubwürdigkeit zu verteidigen."/jsl/he

AXC0249 2026-04-02/17:46

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