BMW-Absatz auf US-Markt geht zurück - Elektroautos unter Druck
Der Autobauer BMW hat auf
dem wichtigen US-Markt im ersten Quartal weniger Autos verkauft. Der
Absatz der Stammmarke BMW sank im Jahresvergleich um 3,9 Prozent auf
84.231 Autos, wie das Unternehmen am Donnerstag in Woodcliff Lake
(New Jersey) mitteilte. Bei der Kleinwagenmarke Mini gab es ein
Minus von 10,2 Prozent auf 6.261 Pkw. Die Ergebnisse hätten die
Trends am Markt widergespiegelt, sagte US-Chef Sebastian Mackensen
laut Mitteilung. Gemessen daran habe sich BMW im Vergleich mit dem
Gesamtmarkt gut geschlagen.
Vor allem Elektroautos und Mischantriebe gerieten bei BMW unter
Druck. Die Verkäufe von elektrifizierten Autos - also
Batteriebetriebene (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) sackten um die
Hälfte auf weniger als 10.000 Fahrzeuge ab. Auf dem US-Markt haben
Elektroautos derzeit einen schweren Stand. US-Präsident Donald Trump
hatte Subventionen für elektrische Antriebe gestrichen und
Abgasregeln geändert. Das ließ die Nachfrage einbrechen.
Die stark in den USA vertretenen Autoriesen Stellantis
, Ford und General Motors
steuerten daraufhin in ihrer Elektroautostrategie um
und wurden von milliardenschweren Abschreibungen belastet./men/zb