APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Budget-Defizit im Vorjahr niedriger als erwartet
Wien - Das gesamtstaatliche Defizit hat im Vorjahr 4,2 Prozent des BIP betragen und ist damit unter dem vom Finanzministerium eingeplanten Wert von 4,5 Prozent gelegen. Diese von der Statistik Austria am Dienstag präsentierte Zahl ist besser als die 4,6 Prozent des Jahres 2024. Von der von der EU vorgegebenen Maastricht-Grenze von drei Prozent ist man aber weit entfernt. Für heuer strebt die Bundesregierung wieder ein Defizit von 4,2 Prozent an.
Israel will Pufferzone im Südlibanon einrichten
Beirut/Jerusalem - Israel wird nach Worten von Verteidigungsminister Israel Katz eine Pufferzone im Libanon einrichten. Die Zone solle zwischen der israelischen Grenze und dem Fluss Litani im Süden des Libanon liegen. Israel werde die komplette Kontrolle über den Bereich übernehmen, sobald der Kampf gegen die Hisbollah-Kämpfer beendet sei, sagte Katz. Der Fluss liegt etwa 30 Kilometer von der Grenze entfernt auf libanesischer Seite.
Iran-Krieg treibt Inflation im März auf 3,1 Prozent
Wien - Die durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Ölpreise haben die Inflationsrate sprunghaft ansteigen lassen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März laut Schnellschätzung der Statistik Austria um 3,1 Prozent zu, im Februar lag die Teuerung noch bei 2,2 Prozent. "Der Anstieg von 0,9 Prozentpunkten geht fast vollständig auf die Preisschübe bei Treibstoffen und Heizöl zurück", erklärte die Behörde. In der Eurozone betrug die März-Inflation im Schnitt 2,5 Prozent.
538.656 Strafanzeigen im Jahr 2025, etwas mehr als 2024
Wien - 538.656 Straftaten sind im vergangenen Jahr von der Polizei der Justiz angezeigt worden. 53,6 Prozent dieser Fälle wurden aufgeklärt. Diese Zahlen präsentierte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. "Wir leben nach wie vor in einem der sichersten Länder der Welt, aber nicht auf einer Insel der Seligen", resümierte der Ressortchef. "Sorgenkind" bleibe allerdings die Jugendkriminalität.
Spanische Polizei entdeckt riesigen Drogenschmuggel-Tunnel
Ceuta/Madrid/Rabat - Getarnt, mit Schienen und Waggons ausgerüstet: Die spanische Polizei hat einen äußerst gut ausgebauten Tunnel zum Schmuggel von Haschisch aus Marokko entdeckt. Wie das Innenministerium in Madrid am Dienstag mitteilte, war die Polizei nach einjährigen Ermittlungen in der von Marokko umgebenen spanischen Enklave Ceuta auf ein "einer Mine ähnelndes Labyrinth" gestoßen. Von dort aus sei Haschisch nach ganz Spanien und in andere Teile Europas geschmuggelt worden.
Junge Hirschziegenantilope in Wiener Zoo erschossen
Wien - Ein Jungtier der Hirschziegenantilopen ist in der Nacht auf Sonntag von Unbekannten in einem Wiener Zoo erschossen worden. Der Sachverhalt wurde am Montag von den Verantwortlichen des Zoos in einer Polizeiinspektion gemeldet, laut orf.at handelt es sich dabei um den Schönbrunner Tiergarten in Wien-Hietzing. Eine Tierpflegerin fand demnach das getötete Tier, ein Tierarzt des Zoos führte eine Obduktion durch, wobei eine mutmaßliche Schussverletzung festgestellt wurde.
Peter Kaiser als Landeshauptmann verabschiedet
Klagenfurt - Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat am Dienstag seinen allerletzten Arbeitstag in dieser Position absolviert. Bevor der 67-Jährige sein Büro im Amt der Kärntner Landesregierung verlassen und offiziell den Ruhestand antreten konnte, gab es noch einen Abschiedsempfang im Klagenfurter Konzerthaus. Zahlreiche Gäste machten dem scheidenden Landeschef die Aufwartung, die Laudatio hielt Peter Ambrozy (SPÖ), der das Amt Ende der 1980er Jahre ausgeübt hatte.
FPÖ muss Rechnungshof Einsicht in Geschäftsbücher geben
Wien - Die FPÖ muss dem Rechnungshof Einsicht in ihre Geschäftsbücher geben, damit dieser Ausgaben für den EU-Wahlkampf 2024 überprüfen kann. Konkret geht es dabei um Agenturleistungen und zusätzliches Personal. Der Rechnungshof hatte sich Ende des Vorjahres an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) gewandt, dieser hat dem Antrag nun im Wesentlichen stattgegeben. Die Einsicht widerspreche dem Recht der Parteien auf Betätigungsfreiheit nicht, teilte der VfGH am Dienstag mit.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red