Verbund - RBC senkt Kursziel auf 56,5 Euro, bestätigt "Underperform" / Analysten: Höhere Nettoverschuldung Hauptgrund für Kurszielsenkung
Die Analysten der kanadischen Bank RBC haben ihr Kursziel für die Aktien des Verbund von 57,50 auf 56,5 Euro gesenkt. Am Montagnachmittag notierten Verbund-Aktien an der Wiener Börse zuletzt deutlich über diesem Kursziel bei 65,55 Euro. Die Einstufung "Underperform" für die Titel des österreichischen Stromversorgers haben die RBC-Experten gleichzeitig bestätigt.
Kurzfristig dürften vor allem ein niedriger Wasserkraft-Output im ersten und ein schwieriger Ausblick für das zweite Quartal den Verbund belasten, heißt es in der Analyse. Höhere Kosten für Erneuerbare Energien schlagen sich zudem in den Prognosen der RBC für das Gesamtjahr 2026 nieder. Als Hauptgrund für die Kurszielsenkung nennt das Analystenteam um Alexander Wheeler aber die erwartete höhere Nettoverschuldung des Verbund.
Für das laufende Geschäftsjahr des Verbund prognostizieren die RBC-Analysten einen Gewinn von 2,85 Euro je Aktie. Die Schätzungen für die Folgejahre liegen bei 3,35 (2027) und 2,84 (2028) Euro je Aktie. Die Dividenden erwarten sie mit 1,43 (2026), 1,67 (2027) und 1,42 (2028) Euro je Aktie.
Analysierendes Institut RBC Capital Markets
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