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Worthington vor Übernahme von Klöckner & Co - Gewinnabführungsvertrag geplant

Der US-Konzern Worthington Steel hat mit seinem Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Stahlhändler Klöckner & Co offensichtlich Erfolg. Bis Donnerstagabend hätten Aktionäre dem US-Konzern Anteile im Umfang von 49,44 Prozent angedient, teilte Klöckner unter Berufung auf Worthington Steel am Freitag mit. Der US-Konzern gehe davon aus, zusammen mit bereits gehaltenen Aktien und Finanzinstrumenten eine Beteiligung von 58,78 Prozent an Klöckner und damit die Mindestannahmeschwelle seiner Offerte zu erreichen. Worthington Steel wolle mit dem Stahlhändler dann einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abschließen.

Klöckner & Co hatte seinen Aktionären im Februar empfohlen, das Übernahmeangebot anzunehmen. Aufsichtsrat und Management hielten den Angebotspreis für "attraktiv, fair und angemessen". Demnach soll Klöckner weiter unabhängig von dem aktuellen Vorstand unter Konzernchef Guido Kerkhoff geführt werden. Es seien keine Standortschließungen oder Entlassungen geplant.

Worthington bietet elf Euro je Klöckner-Aktie. Der Wert des Deals beläuft sich nach früheren Angaben auf rund 2,1 Milliarden Euro. Großaktionär Friedhelm Loh hat seinen Anteil von rund 41,5 Prozent ebenfalls angedient./stw/jha/

 ISIN  DE000KC01000  US9821041012

AXC0262 2026-03-27/16:16

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