KORREKTUR/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax schwach - Fokus auf Ölpreis
(Korrigiert wird im vorletzten Absatz Morgan Stanley zu Lanxess. Die US-Bank hat ihre ursprüngliche Angabe korrigiert. Die Einstufung für Lanxess bleibt auf "Overweight", es wurde nur das Kursziel auf 20 Euro gesenkt.)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts wieder anziehender Ölpreise hat der
Dax
Der Aufschub durch US-Präsident Donald Trump um zehn Tage mindere die Risiken nicht, und das sei an den Märkten spürbar, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Es fühle sich eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Die Weigerung des Ölpreises, auf einem tieferen Niveau zu verharren, signalisiere nach wie vor die "Eskalationsgefahr hinter den Schlagzeilen".
Der deutsche Leitindex beschleunigte im frühen Geschäft seine neuerliche Talfahrt und sank um 0,8 Prozent auf 22.442 Punkte. Damit bleibt der Dax aber immer noch in der Handelsspanne vom Montag, als er im Tagesverlauf infolge widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte, zwischen knapp über 21.860 und bis in Richtung 23.200 Punkte, geschwankt war.
Der MDax
Trump verlängerte das Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit). Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie er unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb. Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hat mehrfach solche von Trump erwähnte Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte. Die Straße von Hormus, einer der weltweit wichtigsten Transportwege übers Meer für Energielieferungen, die von Iran faktisch geschlossen wurde, bleibt damit vorerst kaum passierbar.
Unternehmensseitig dürften hierzulande Umstufungen von Einzelwerten
im Blick stehen sowie auch einige wenige Unternehmensnachrichten. So
meldete der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim
Jungheinrich
Die US-Bank Morgan Stanley äußerte sich unterdessen zu Chemieaktien
und hob unter anderem Evonik
Morgan-Stanley-Analyst Thomas Wrigglesworth passte seine Schätzungen für Chemiewerte dem erwarteten verbesserten Umfeld im zweiten und dritten Quartal an. Preise und Absatzmengen aufgrund von Engpässen bei Rohstoffen aus dem Nahen Osten dürften sich ihm zufolge bis dahin voraussichtlich erholt haben./ck/stk
ISIN DE0008469008 EU0009658145 DE0008467416
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