Dax-Konzerne kaufen so viele eigene Aktien zurück wie nie
Nach drei starken Börsenjahren steht der Dax
Demnach erwerben 23 der 40 Dax-Konzerne und damit über die Hälfte
der Börsenschwergewichte derzeit eigene Anteilsscheine oder
beabsichtigen, das in den nächsten Monaten zu tun. 16 wollten dafür
eine Milliarde Euro oder mehr ausgeben, am meisten DHL Group
Aktienrückkäufe sind bei Unternehmen beliebt, um Kurspflege zu betreiben und Anteilseignern Kapital zurückzugeben - neben Dividenden. Die Programme verknappen das Angebot an Aktien. Damit verteilen sich künftige Gewinne und Dividenden auf weniger Anteile, was üblicherweise den Kurs stützt.
Sinnvolle Kurspflege oder kurzsichtige Optimierung?
"Die hohen Aktienrückkaufprogramme sind zusammen mit den anhaltend hohen Dividenden eine wichtige Grundlage dafür, dass der Dax trotz schwieriger geopolitischer Voraussetzungen ein vielversprechendes Investment bleibt", sagte Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp dem "Handelsblatt".
Einige Experten sehen Aktienrückkäufe allerdings kritisch, da damit hohe Summen nicht in Investitionen fließen. Auch verringern Aktienrückkäufe bei Unternehmen die Liquidität, die angesichts der Verwerfungen durch den Iran-Krieg und drohender Ertragseinbußen schon bald benötigt werden könnte.
Treiber des Rückkaufbooms sind die Börsen in New York, wie das
"Handelsblatt" schreibt. Größter Rückkäufer weltweit ist laut dem
Bericht Apple
ISIN DE0007236101 DE0007164600 DE0008404005 DE0008430026 DE0005552004
AXC0281 2026-03-25/17:21
Relevante Links: Deutsche Post AG, SAP SE, Siemens AG, Allianz SE, Münchener Rückversicherungs-Ges. AG (Munich Re), Siemens Energy AG, Apple Inc.