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Wiener Börse (Mittag) - ATX weitet Plus auf 2,6 Prozent aus / Starkes europäisches Börsenumfeld mit der Hoffnung auf Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges - FACC mit Zahlenvorlage

Die Wiener Börse hat am Mittwoch im Mittagshandel seine Zuwächse weiter ausgebaut. Der Leitindex ATX steigerte sich gegen zwölf Uhr um starke 2,60 Prozent auf 5.405,36 Punkte. Mit der Hoffnung auf Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges ging es europaweit mit den Aktienkursen rasant nach oben.

Die internationalen Finanzmärkte werden weiterhin von den Schlagzeilen zum Nahost-Krieg stark beeinflusst, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Die erneute vage Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten beflügelt zur Wochenmitte international die Aktienkurse. Die US-Regierung hat den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Krieges unterbreitet.

Am heimischen Aktienmarkt rückte mit einer Zahlenvorlage FACC in den Fokus. Die Aktie des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers reagierte mit plus 2,2 Prozent. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2025 von der wachsenden Luftfahrtbranche profitiert. FACC erzielte einen Rekordumsatz von 984,4 Mio. Euro mit einer Steigerung von 11,3 Prozent. Beim operativen Ergebnis (EBIT) wurde ein Plus von 49,4 Prozent auf 42,3 Mio. Euro erreicht, bestätigte das Unternehmen in einer Aussendung die vorläufigen Zahlen.

FACC erzielte laut Einschätzung der Erste Group-Analysten starke Ergebnisse hinsichtlich Cashflow und Bilanzpositionen, insbesondere der Entwicklung der Nettoverschuldung. Alle Geschäftsbereiche trugen zu diesem positiven Ergebnis bei, hieß es weiter.

Eine Kursrally gab es im Technologiebereich bei AT&S zu sehen. Die Aktien des Leiterplattenherstellers zogen um mehr als zehn Prozent in die Höhe. Europaweit notierten die Techwerte in einer Branchenbetrachtung unter den stärksten Sektoren.

Hinter AT&S gewannen Lenzing mehr als fünf Prozent an Wert. Wienerberger bauten ein Plus von 4,9 Prozent. Stark präsentierten sich auch die Versicherer. UNIQA-Papiere steigerten sich um 3,8 Prozent und bei der VIG ging es um 3,3 Prozent in die Höhe.

Die schwergewichteten heimischen Banken legten ebenfalls klar zu. BAWAG verteuerten sich um zwei Prozent. Erste Group gewannen 3,9 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus von 3,1 Prozent verbuchen.

Verbund-Anteilsscheine ermäßigten sich hingegen um 0,3 Prozent auf 64,15 Euro. Die Analysten der UBS Investment Bank bestätigten ihre Verkaufsempfehlung "Sell". Auch das Kursziel für die Aktien des Stromkonzerns wurde unverändert bei 55,00 Euro belassen.

ste/moe

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