APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Nationalrat startet mit vollem Programm
Wien - Die neue Energiekrise durch die kriegerischen Auseinandersetzungen am Golf hat am Mittwoch bereits den Auftakt der Plenardebatte des Nationalrats dominiert. Die Grünen forderten in einer "Aktuellen Stunde", die Energie-Wende entschlossen voranzutreiben. Seitens der Koalition wurde betont, dass man ohnehin darauf schaue, dass entsprechende Projekte künftig schneller umgesetzt werden können. Die Hoffnung der FPÖ wiederum liegt in russischem Gas.
USA legen Plan vor - Teheran dementiert Verhandlungen
New York - Die US-Regierung von Donald Trump hat den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, berichteten US-Medien. Irans Militärführung wies diese Darstellung am Mittwoch zurück: Washington verhandle "mit sich selbst". Unterdessen kamen bei einem Luftangriff im Nordwesten des Irans einem Bericht zufolge sieben Zivilisten ums Leben.
273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht in der Schule
Paris - Die Zahl der Kinder und Jugendlichen weltweit, die nicht in die Schule gehen, ist weiter gestiegen. 2024 waren laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der UNO-Organisation für Kultur und Bildung (UNESCO) rund 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht in der Schule. Damit stieg die Zahl schon das siebente Jahr in Folge. Gründe sind demnach Krisen, Bevölkerungswachstum und geringere finanzielle Mittel. UNESCO-Chef Khaled El-Enany sprach von einem beunruhigenden Trend.
Spritpreise - 325.000 Tonnen aus Rohölreserve freigegeben
Wien/Paris - Der Hauptausschuss im Nationalrat hat am Mittwoch mit der nötigen Zweidrittelmehrheit für die Freigabe von 325.000 Tonnen Rohöl aus der Pflichtnotstandsreserve gestimmt. Neben den Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS stimmten auch die Grünen dafür, teilte das Parlament mit. Mit der Freigabe beteiligt sich Österreich an einer international abgestimmten Initiative der Internationalen Energieagentur (IEA), um den Ölmarkt nach der Eskalation im Nahen Osten zu stabilisieren.
Hunderte Drohnen im Einsatz - Brand in russischem Hafen
Belgorod/Ust-Luga - Die ukrainischen Streitkräfte haben Russland in der Nacht mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS war es der schwerste bisher verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine.
Russische Drohne flog gegen Kraftwerk in Estland
Tallinn/Riga - Eine russische Drohne ist nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes in den Luftraum des NATO-Mitgliedstaates eingedrungen. Die Drohne sei gegen "den Schornstein des Kraftwerks Auvere" geflogen, teilte der Geheimdienst ISS am Mittwoch mit. Die Drohne war nach Angaben der estnischen Regierung nicht gezielt abgefeuert worden. Eine russische Drohne war zudem in der Nacht nach Lettland eingedrungen und dort explodiert.
Neun Tote nach Israel-Angriffen im Libanon
Sidon - Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens neun Menschen getötet worden. Vier Menschen seien bei einem Angriff auf das Dorf Adlun getötet worden, berichtete NNA am Mittwoch unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. Weitere zwei Menschen seien bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh getötet worden, bei dem vier weitere Menschen verletzt worden seien.
Langer Stau nach Sperre von Tiroler A13 nach Unfall
Schönberg - Ein Verkehrsunfall auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) bei Schönberg (Bezirk Innsbruck-Land) hat Mittwochfrüh zu einer Totalsperre in Fahrtrichtung Innsbruck geführt. Ein Kleintransporter war gegen 8.30 Uhr auf einen Lkw aufgefahren, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Eine Person dürfte schwer verletzt worden sein und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Sperre wurde am Vormittag wieder aufgehoben, es bildete sich ein kilometerlanger Stau.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red