Devisen: Euro kommt wenig von der Stelle - Unsicherheit hält an
Der Euro
Zu Wochenbeginn hatte US-Präsident Donald Trump noch ein Ultimatum an den Iran verlängert und damit Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg geschürt. Doch der Iran dementierte umgehend Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts. Mit den anhaltenden Kämpfen hat die Unsicherheit an den Märkten Bestand, wie auch die wieder steigenden Ölpreise nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn zeigten. Zudem schickte Trump weitere Truppen in die Region.
"Die Risikoprämie am Ölmarkt, die gestern ausgepreist wurde, dürfte sich somit im Verlauf der Woche wieder langsam aufbauen, solange es nicht positive Nachrichten zu tatsächlichen Gesprächen gibt oder klar wird, dass diese Woche mehr Schiffe die Straße von Hormus passieren können", erklärte Volkmar Baur, Devisenexperte bei der Commerzbank. "Und da die Korrelation zwischen dem Ölpreis und dem Wechselkurs momentan recht hoch ist, spricht dies dafür, dass der Euro im Wochenverlauf eher unter Druck bleiben dürfte." Der Euro wurde durch den Krieg immer wieder belastet, da der Dollar als Weltreservewährung gesucht wurden und die USA über große Erdölvorkommen verfügen./gl/jha/
ISIN EU0009652759
AXC0316 2026-03-24/20:11