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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX verliert leichte 0,28 Prozent / Irankrieg weiter im Fokus - Warten auf Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager im Euroraum

Der Irankrieg mit all seinen weltwirtschaftlichen Störgeräuschen lässt die Finanzmärkte nicht los. Das spürt man auch an der Wiener Börse. Der Leitindex ATX fiel am Dienstag rund 40 Minuten nach dem Handelsstart um 0,28 Prozent auf 5.246 Punkte. Der ATX Prime verlor ebenfalls 0,28 Prozent auf 2.605 Zähler. Europas wichtigste Börsen legten am Dienstag ohne gemeinsame Richtung los.

Verunsicherung beherrschte erneut das Geschehen an den Finanzmärkten, jedoch soll es Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges geben. Der Iran dementierte jedoch jegliche Gespräche. Auf dem Programm stehen heute außerdem Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager im gemeinsamen Währungsraum. Zuvor hatten bereits erste Umfragen unter Finanzmarktteilnehmern eine deutliche Eintrübung der Stimmung gezeigt, hervorgerufen durch die Folgen des Iran-Kriegs. Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehen davon aus, dass auch die Umfrage unter Einkaufsmanagern eine schlechtere Stimmung zeigen wird.

In Österreich richtete sich der Blick unternehmensseitig auf die Austriacard Holding, die gestern Zahlen vorgelegt hat. Das Unternehmen hatte bekannt gegeben, 2025 weniger verdient zu haben. Heute wurden die Papiere noch nicht gehandelt.

Analysten der Berenberg Bank haben das Kursziel für der Ölfeldausrüster SBO von 31,0 auf 32,0 Euro hinaufgesetzt. Das Votum "Hold" wurde beibehalten. SBO notierten in der Früh mit minus 0,6 Prozent bei 34,35 Euro.

moe/ger

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