Marinomed will mit Kapitalerhöhung "Finanzierungslücke" schließen / Zur Deckung eines "kurzfristigen Kapitalbedarfs" sollen 2 Mio. Euro aufgestellt werden
Der Vorstand des börsennotierten Biotech-Unternehmens Marinomed hat am Donnerstag "aufgrund eines kurzfristigen Kapitalbedarfs" eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft soll durch die Ausgabe von bis zu 459.985 neuen Aktien auf bis zu 2.299.925 Euro erhöht werden. Der Bezugspreis liege bei 14 Euro (für bestehende Aktionäre), Ziel der Transaktion sei ein Bruttoemissionserlös von zumindest 2 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte.
Aufgrund der "bisher nicht in ausreichender Höhe von der Gesellschaft vereinnahmten Zahlungen aus der Übertragung des Carragelose Geschäfts an Unither Pharmaceuticals", habe die Gesellschaft kurzfristigen Kapitalbedarf, um ihren absehbaren Liquiditätsbedarfs von rund 2 Mio. Euro bis zur Mitte des Geschäftsjahres 2026 zu decken, teilte Marinomed weiter mit. Der Nettoemissionserlös der Kapitalerhöhung solle daher "für die Erfüllung des Sanierungsplans und die Schließung der Finanzierungslücke verwendet werden".
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