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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 18.03.2026 - 15.15 Uhr

ROUNDUP: Hellofresh erwartet weiteren Umsatzrückgang - Aktie gibt deutlich nach

BERLIN - Der Kochboxenversender Hellofresh rechnet wegen einer weiterhin schwächelnden Nachfrage mit einem erneuten Umsatzrückgang im laufenden Jahr. Die Erlöse dürften abseits der Wechselkurseffekte um etwa drei bis sechs Prozent zurückgehen, teilte der SDax-Konzern am Mittwoch in Berlin mit. Analysten hatten im Mittel einen geringeren Rückgang erwartet. Der um Sonder- und Währungseffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei 375 bis 425 Millionen Euro liegen und damit im besten Fall etwas über dem Vorjahr. Branchenexperten hatten hier ein zum Vorjahr stabiles Ergebnis prognostiziert. An der Börse sorgten die Nachrichten für einen Kurseinbruch.

ROUNDUP 2: Aumovio erwartet weiteren Umsatzrückgang - Aktienkurs legt zu

FRANKFURT - Der Autozulieferer Aumovio kämpft weiter mit einem schwachen Umfeld. Im neuen Jahr dürfte der Erlös erneut sinken, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Einen Rückgang der Gewinnmarge aus dem Tagesgeschäft schließt das Management um Chef Philipp von Hirschheydt trotz des harten Sparkurses ebenfalls nicht aus. Die Marktbedingungen seien weiter schwierig, auch deshalb setze der Konzern die angekündigte Reduzierung von Produktionsstandorten fort, hieß es. Unter dem Strich kosteten der Konzernumbau und die Abspaltung viel Geld, der Nettoverlust weitete sich aus.

ROUNDUP/Nach Gewinnwarnung: Thyssenkrupp Nucera optimistischer für Neugeschäft

DORTMUND - Der Elektrolysespezialist Thyssenkrupp Nucera hat nach seiner Gewinnwarnung am Vortag auch gute Neuigkeiten: Die Dortmunder sind mit Blick auf den Auftragseingang im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 nun positiver gestimmt. Hintergrund der neuen Prognose ist vor allem ein Auftrag des spanischen Energieunternehmens Moeve, wie das zum Industriekonzern Thyssenkrupp zugehörige Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Unicredit will Übernahmegespräche mit Commerzbank 'von Angesicht zu Angesicht'

FRANKFURT - Unicredit -Chef Andrea Orcel will mit seinem Übernahmeangebot für die Commerzbank die festgefahrene Lage zwischen den beiden Parteien brechen. "Ziel ist es, die Patt-Situation zu überwinden", sagte Orcel auf einer Finanzkonferenz der US-Bank Morgan Stanley. Nötig sei ein "konstruktiver Dialog von Angesicht zu Angesicht" mit allen Beteiligten. In den vergangenen 18 Monaten habe man das versucht, es sei aber nicht gelungen.

Pharmakonzern Stada legt zu dank Spezialmedikamenten

BAD VILBEL - Der Arzneihersteller Stada hat 2025 auch dank eines starken Wachstums bei Spezialmedikamenten deutlich zugelegt. Im vergangenen Jahr stieg der bereinigte Umsatz zu konstanten Wechselkursen um sechs Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, wie der Konzern in Bad Vilbel mitteilte.

ROUNDUP: TAG Immobilien profitiert von höheren Mieten und übertrifft Prognosen

HAMBURG - TAG Immobilien hat im vergangenen Jahr weiter von der hohen Nachfrage nach Wohnraum profitiert. Das Unternehmen übertraf dabei seine im November erhöhten Gewinnziele. So stieg der operative Gewinn (FFO I) um drei Prozent auf 181 Millionen Euro, wie der im MDax notierte Immobilienkonzern am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Dies war auch mehr als von Analysten zuvor im Schnitt erwartet.

Heidelberger Druck will Gemeinschaftsunternehmen im Drohnenbereich gründen

HEIDELBERG - Die Heidelberger Druckmaschinen AG orientiert sich weiter in den Verteidigungsbereich. Zusammen mit der US-amerikanisch-israelischen Ondas Autonomous Systems soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Dabei gehe es um den Aufbau eines Shops für den wachsenden Markt autonomer Drohnenabwehrsysteme, teilte das SDax -Unternehmen am Mittwoch mit. Aufsichtsrat und Vorstand hätten zugestimmt, die Gründung stehe aber noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Behörden. Heidelberger Druck will sich mit 49 Prozent an dem Joint Venture beteiligen, der Rest liege beim Partner.

PSI legt Jahresabschluss erst Ende April vor - Ziele 2025 bestätigt

BERLIN - Das auf die Energiebranche spezialisierte Softwareunternehmen PSI Software verschiebt die Veröffentlichung seines Jahres- und Konzernabschlusses. Dieser soll nun Ende April erfolgen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Grund sei die abschließende Würdigung von Bilanzierungssachverhalten, die im Zusammenhang mit der im Oktober geschlossenen Investitionsvereinbarung stünden. Damals hatte der Finanzinvestor Warburg Pincus angekündigt, ein Übernahmeangebot für PSI vorzulegen. Nach Unternehmensangaben hält die Beteiligungsgesellschaft gut 7 Prozent der PSI-Anteile.

AXC0218 2026-03-18/15:20

Relevante Links: HelloFresh SE, Aumovio SE, UniCredit S.p.A., THYSSENKRUPP NUCERA O.N., ThyssenKrupp AG, Heidelberger Druckmaschinen AG, Commerzbank AG, PSI Software AG, TAG Immobilien AG

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