Visa testet gemeinsam mit Banken Bezahlen per KI-Agent
Einkaufen mit Hilfe von Künstlicher
Intelligenz: Der Kreditkartenanbieter Visa will mit Banken und
Händlern die Abwicklung von Zahlungen, die durch KI-Agenten
initiiert werden, unter realistischen Bedingungen testen. Im ersten
Schritt seien unter anderem Commerzbank
Sogenannter Agentischer Handel wird nach Einschätzung der Partner maßgeblich verändern, wie Menschen bezahlen. Dabei recherchieren KI-Agenten im Namen von Verbrauchern oder Unternehmen, verhandeln und schließen Käufe ab, oft ohne direkte menschliche Intervention.
"Im Unternehmen der Zukunft könnten verschiedene Agenten bis zu einer festgelegten Rechnungshöhe eigenständig Büromaterial einkaufen, Ausschreibungen anstoßen und Preisverhandlungen übernehmen", schrieb der Leiter Firmenkunden von Visa Zentraleuropa, Oliver Scharf, im Januar in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".
Weltweites Angebot wird schrittweise eingeführt
Visa will sein Programm "Visa Agentic Ready" nach dem Start in Europa schrittweise weltweit einführen. In der ersten Phase liege der Schwerpunkt darauf zu validieren, dass von KI-Agenten initiierte Zahlungen in realen Umgebungen von kartenausgebenden Banken sicher und im großen Maßstab funktionierten, erläuterte das Unternehmen.
"Mit zunehmender Automatisierung des Einkaufserlebnisses stellt dieser Ansatz sicher, dass KI-Agenten im Auftrag der Menschen handeln können - bei voller Kontrolle durch die Nutzerinnen und Nutzer", schreibt Visa.
Traditionelle Zahlungsabwickler wie die Kreditkartenfirmen Visa und
Mastercard
ISIN DE000CBK1001 US57636Q1040
AXC0141 2026-03-18/11:51
Relevante Links: Commerzbank AG, MasterCard Incorporated