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Wiener Börse startet kaum verändert, ATX mit plus 0,01 Prozent / Iran-Krieg weiter im Fokus

Die Wiener Börse ist kaum verändert in den Dienstag gestartet, nachdem vorbörslich noch ein Verlust erwartet wurde. Der Leitindex ATX lag rund zehn Minuten nach Handelsstart mit plus 0,01 Prozent bei 5.299 Punkten. Europas Börsen starteten ohne gemeinsame Richtung. Auf die Stimmung drückt nach wie vor der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die damit verbundene Ölpreisentwicklung.

Das Thema Iran-Krieg und die damit zusammenhängenden hohen Energiepreise bleiben das bestimmende Thema und noch ist kein Ende dieser Phase in Sicht, so die Experten der Helaba. "Steigende Inflationssorgen und zunehmende Konjunkturrisiken führen zu einem verengten Handlungsspielraum der Notenbanken. Noch herrscht die Hoffnung vor, der Energiepreisschock werde von vorübergehender Natur sein", formulierten die Analysten.

Nach dem Rückgang zum Wochenanfang haben die Ölpreise am Dienstag wieder zugelegt. Rohöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuern sich in der Spitze jeweils um rund fünf Prozent auf 104,98 Dollar (91,46 Euro) und 98,42 Dollar je Barrel. Grund ist die Furcht vor Lieferausfällen, da die Straße von Hormuz weiterhin nicht passiert werden kann.

Unternehmensseitig rückt am heimischen Aktienmarkt Mayr-Melnhof Karton mit dem Jahresergebnis 2025 in den Fokus rücken. Der Kartonhersteller machte 2025 weniger Umsatz und Gewinn. Mayr-Melnhof verloren nach Handelsstart 0,22 Prozent.

moe/ste

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