Aktien Wien Schluss: ATX legt zu
Die Wiener Börse hat sich nach drei negativen
Wochen am Montag mit einem Plus aus dem Handel verabschiedet. Im
Fokus lag weiterhin der Iran-Krieg und die damit verbundene
Ölpreisentwicklung. Zum Wochenauftakt legte der österreichische
Leitindex ATX
Israel stellt sich auf eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran für mindestens drei weitere Wochen ein. Während die israelische Armee in der Nacht auf Montag Ziele im Iran bombardierte, legten iranische Drohnenangriffe den Flughafen von Dubai vorübergehend lahm und trafen eine wichtige Ölanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Der Konflikt, in den auch die USA involviert sind, geht nun in die dritte Woche.
In Brüssel kamen am Vormittag die EU-Außenminister zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs in Brüssel zusammen. In ihren Gesprächen soll auch über ein mögliches Uno-Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus beraten werden. "Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten. Deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können", sagte Außenbeauftragte Kaja Kallas vor dem Treffen.
In den USA ist die Industrieproduktion etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Februar habe sie um 0,2 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich ein Plus von 0,1 Prozent erwartet. Im Januar war die Produktion noch um 0,7 Prozent gestiegen. Die Kapazitätsauslastung der Industrieunternehmen verharrte im Februar bei 76,3 Prozent. Volkswirte hatten mit 76,2 Prozent gerechnet.
Unternehmensseitig gab es am Wiener Aktienmarkt wenig Neues.
Experten von Barclays haben das Kursziel pro Aktie für die Post
Der Stahlkonzern Voestalpine
Verluste von mehr als einem Prozent gab es unter anderen für die
Aktien von Uniqa
Gestützt wurde der ATX von AT&S
ISIN AT0000999982
AXC0253 2026-03-16/18:13
Relevante Links: Vienna Insurance Group AG, Raiffeisen Bank International AG, voestalpine AG, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Wienerberger AG, Österreichische Post AG, EVN AG, VERBUND AG, BAWAG Group AG, UNIQA Insurance Group AG