AKTIEN IM FOKUS: K+S und Konkurrenz geben Rallygewinne ab - Scotiabank skeptisch
Die Aktien von K+S
Da hatte der Düngemittelkonzern seinen Jahresbericht vorgelegt und
sich tendenziell positiv zum neuen Jahr 2026 geäußert. Am Markt war
dies mit einem Kursaufschlag von knapp 15 Prozent honoriert worden.
Das Plus der Aktie seit Jahresbeginn hatte danach bei rund 50
Prozent gelegen und ist nun auf unter 40 Prozent geschrumpft.
Dennoch gehört das Papier weiterhin zu den bislang am stärksten
gelaufenen Werten im MDax
Am Sonntag senkte Ben Isaacson von der kanadischen Bank sein Kursziel für K+S von 14,50 auf 13,50 Euro und die Bewertung von "Sector Perform" auf "Sector Underperform". Auch wenn einem Sprichwort zufolge "das Heu eingefahren werden müsse, solange die Sonne scheine", gehe er nicht von einem guten Ende für die Düngemittel-Produzenten aus, schrieb der Analyst. Der Fokus liege zu sehr auf kurzfristiger, opportunistischer Preis- und Margenausweitung und zu wenig darauf, ob die Landwirte es sich leisten könnten, hier mitzuhalten. Entsprechend bemängelt er den fehlenden Blick auf die Nachhaltigkeit der Margenausweitung.
Zu K+S schrieb Isaacson, dass er in der zweiten Jahreshälfte mit Druck auf die Kalimärkte rechne. Vor allem nach der Kursrally von fast 50 Prozent seit Jahresbeginn sieht er ohne eine nennenswerte Verbesserung der Kali-Preise kurzfristig keine zusätzlichen positiven Impulse.
Auch die Bewertungen der Aktien von CF Industries
ISIN DE000KSAG888 US1252691001 CA67077M1086
AXC0227 2026-03-16/16:50
Relevante Links: Nutrien Ltd., K+S Aktiengesellschaft, CF Industries Holdings Inc.