Wiener Börse startet stabil - ATX mit leichtem Plus von 0,02 Prozent / Iran-Krieg und Ölpreisentwicklung weiterhin im Fokus - Barclays erhöht Post-Kursziel
Nach drei negativen Wochen hat sich der Wiener Aktienmarkt zum Wochenstart stabil gezeigt. Nach wie vor steht der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die damit verbundene Ölpreisentwicklung im Mittelpunkt. Negative Nachrichten vom Wochenende blieben für die Marktteilnehmer aber dieses Mal aus. Der heimische Leitindex ATX lag rund 30 Minuten nach dem Handelsstart am Montag bei 5.264 Punkten und damit 0,02 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag.
Auf den wichtigsten europäischen Börsen zeigte sich ein durchwachsenes Bild. Im Fokus steht weiterhin der Iran-Krieg. Am Sonntagabend telefonierten die Präsidenten aus dem Iran, Masoud Pezeshkian, und Frankreich, Emmanuel Macron, über die Lage in der Lage in der Straße von Hormuz. Nähere Details wurden nicht bekannt. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist infolge des Krieges und durch iranischen Beschuss nahezu zum Erliegen gekommen, was die Ölpreise in die Höhe treibt.
Auf dem heutigen Programm steht der Empire-State-Index für das Verarbeitende Gewerbe im Großraum New York. Am Donnerstag folgt dann der Philadelphia-FedIndex. "Unternehmenslenker und Marktteilnehmer fürchten wegen der hohen Energiekosten einen Inflationsschub und so wurden Zinssenkungserwartungen verdrängt. Mit Reaktionen der Zentralbanken ist mit Blick auf die FOMC-Sitzung am Mittwoch und der EZB-Ratssitzung am Donnerstag aber nicht zu rechnen", schreiben die Helaba-Experten in ihrem Tagesausblick.
Unternehmensseitig ist heute wenig zu erwarten. Experten von Barclays haben das Kursziel pro Aktie für die heimische Post, die am vergangenen Donnerstag die Zahlen für 2025 vorgelegt hat, von 25,60 Euro auf 26,10 Euro erhöht. Das Kaufvotum "Underweight" blieb unverändert. Die Aktie der Post fiel kurz nach Handelsstart um 0,75 Prozent auf 33,30 Euro.
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