Aktien Frankfurt Ausblick: Stabilisierung - Unicredit bietet für Commerzbank
Der Dax
Vor einer Woche war der Energiemarkt in regelrechte Panik geraten. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent war mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen. Dies hatte den Dax auf sein bisheriges Tief seit Kriegsausbruch bei 22.927 Punkten zurückgeworfen.
Aktuell kostet Brent rund 105 Dollar je Barrel und damit nur moderat mehr als vor dem Wochenende. Für den Aktienmarkt sind die Öl- und Gaspreise als Gradmesser für Konjunktur- und Inflationssorgen weiter das Zünglein an der Waage. Besonders im Fokus stehen alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg, die Straße von Hormus. Die Versorgung mit Öl durch dieses Nadelöhr ist durch den Krieg aktuell stark beeinträchtigt.
Der Anlagestratege Mislav Matejka von der US-Bank JPMorgan beobachtet seit dem vergangenen Montag eine gewisse "Stimmungskapitulation". Viele Experten rechneten inzwischen mit einem doch längeren Krieg und neuen Ölpreis-Spitzen mit Parallelen zum Jahr 2022. Wer jetzt verkaufe, riskiere, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
Ein letztes reinigendes Gewitter könnte vielleicht mit einem Ölpreis von 120 bis 130 Dollar korrelieren und dann rasch vorüberziehen. Der Experte glaubt nicht, dass die Notenbanken der geopolitisch getriebenen Ölpreis-Inflation mit Zinserhöhungen gegensteuern, wie sie zuletzt am Markt eingepreist worden seien.
Unter den Einzelwerten rückt die Commerzbank
Die Titel von Bayer
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0061 2026-03-16/08:24
Relevante Links: UniCredit S.p.A., Bayer AG, Commerzbank AG