Fraport richtet Dividende künftig an Verschuldung aus
Der Flughafenbetreiber Fraport
will seine Dividendenausschüttung künftig am bestehenden
Schuldenberg ausrichten. Solange die Netto-Finanzverschuldung das
Fünffache des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
betrage oder übersteige, soll die Auszahlung bei konstant einem Euro
liegen, teilte der MDax -Konzern am Freitag mit. Die
Frankfurter wollen bei einem niedrigeren Verschuldungsgrad jeweils
60 bis 80 Prozent des auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinns
nach Minderheiten ausschütten. Vor der Corona-Pandemie lag die
Ausschüttungsquote bei 40 bis 60 Prozent des Gewinns.
Im Dezember hatte Fraport mitgeteilt, für 2025 erstmals seit der
Pandemie wieder eine Dividende auszahlen zu wollen und zwar einen
Euro je Aktie. Die Dividendenpolitik trage auch den
Ergebnisbelastungen aus den zwischenzeitlichen und anstehenden
Terminalinbetriebnahmen Rechnung, hieß es nun./men/mis