Aktien Frankfurt Ausblick: Schwach erwartet - Ölpreis weiter bei 100 US-Dollar
Fast zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran
zeichnet sich im Dax
Eine Stunde vor dem Auftakt signalisierte der X-Dax
Richtungsweisend bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, die entscheidend sind für Konjunktur- und Inflationssorgen. Am Freitag wirkt die Lage vergleichsweise ruhig, denn der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent pendelt seit Donnerstag um 100 US-Dollar, nachdem er am Montag mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 gesprungen war. Er bleibt damit aber insgesamt auf einem hohen Niveau. Der Iran droht derweil mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Region.
"Anleger glauben noch an den Trump-Put", schrieb am Freitag der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank. Damit meint der Experte die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten. Deshalb seien die Aktienmärkte nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Der Dax hat seit dem Kriegsausbruch bislang weniger als sieben Prozent verloren.
"Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnt der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der großen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.
Die Stagflationssorgen hatten zuletzt den Banken
Im Konsumbereich im Fokus stehen könnte am Freitag Beiersdorf
Vom Saatguthersteller KWS Saat
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0057 2026-03-13/08:18
Relevante Links: Beiersdorf AG, KWS Saat SE & Co. KGaA, Symrise AG