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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iran warnt vor Angriff auf Inseln im Persischen Golf

Teheran - Irans Parlamentspräsident hat die USA und Israel vor einem Angriff auf Inseln im Persischen Golf gewarnt. "Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schrieb Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. "Wir werden den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken", fügte der frühere General hinzu. Im Persischen Golf südlich des Irans liegen mehrere Inseln von strategischer und großer wirtschaftlicher Bedeutung.

Neuer Oberster Führer des Iran fordert Rache für Kriegsopfer

Teheran/Washington - Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Mojtaba Khamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde. Er kündigt weiter an, dass die Schließung der Straße von Hormuz als Druckmittel gegen den Feind fortgesetzt werde.

Israel verschärft Angriffe auf Beirut

Beirut/Tel Aviv - Israel hat seine Angriffe auf die libanesische Hisbollah-Miliz verschärft und ein Gebäude in der Nähe des Regierungssitzes in Beirut beschossen. Außerdem wurden bei einer Drohnenattacke in Süd-Beirut nach Angaben von Staatsmedien zwei Uni-Beschäftigte getötet. Es handelt sich um den Leiter der naturwissenschaftlichen Fakultät der Libanesischen Universität sowie einen Professor. Der Campus liegt am Rand der südlichen Vororte Beiruts. Das Gebiet gilt als Hochburg der Hisbollah.

Ingrid Thurnher ist neue vorläufige ORF-Chefin

Wien - Der ORF-Stiftungsrat hat am Donnerstag Ingrid Thurnher mit der vorläufigen Führung der Geschäfte des ORF-Generaldirektors betraut. Die Abstimmung in einer Sitzung des 35-köpfigen obersten ORF-Gremiums fiel einstimmig aus. Der Schritt wurde nötig, da Roland Weißmann am Sonntag von der Spitze des öffentlich-rechtlichen Medienhauses zurückgetreten ist. Ausschlaggebend waren Vorwürfe rund um Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin, die Weißmann zurückweist.

Physiotherapeut nach Missbrauchsvorwürfen in U-Haft

Wien - Über den 44-jährigen Physiotherapeuten, der mindestens drei wehrlose bzw. psychisch beeinträchtigte Menschen in betreuten Wohneinrichtungen in Wien sexuell missbraucht haben soll, ist vom Wiener Landesgericht am Donnerstag die U-Haft verhängt worden. Als Haftgrund wurde Tatbegehungsgefahr angenommen, sagte die Sprecherin des Wiener Landesgerichts für Strafsachen, Christina Salzborn auf Anfrage der APA. Die U-Haft ist bis zum 26. März rechtswirksam.

Schumann: 9.000 Euro-Fälle darf es "nicht mehr geben"

Wien - Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) will in Zukunft verhindern, dass es bei der Sozialhilfe zu hohen Auszahlungsbeträgen an kinderreiche Familien kommt. "Diese Fälle von 9.000 Euro, die darf es einfach nicht mehr geben", sagte sie im Interview mit der Tageszeitung "heute", "da verstehe ich den Ärger der Menschen absolut". Gleichzeitig betonte die Ressortchefin, man müsse jenen Menschen Sicherheit geben, die es brauchen, insbesondere den Kindern.

Mehr als hundert Tote nach Erdrutschen in Äthiopien

Addis Abeba - Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben mindestens 102 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch höher sein, denn zahlreiche Menschen gelten weiterhin als vermisst. Heftige Regenfälle in der Region hatten massive Erdrutsche ausgelöst. Wegen der Gefahr weiterer Schlammlawinen musste die Rettungsaktion zwischenzeitlich unterbrochen werden. Erdrutsche hatten auch Straßen und Brücken zu dem Unglücksort blockiert.

Cybercrime-Netz mit Opfern auch in Österreich zerschlagen

Wien - Am Mittwoch ist ein großes, internationales Cybercrime-Netz zerschlagen worden. Für den Proxy-Dienst "Socks Escort" waren Tausende private Router weltweit gekapert worden. In Österreich gab es mehr als 700 Opfer, teilte das Bundeskriminalamt (BK) am Donnerstag mit. Dadurch wurden von Kriminellen anonym Attacken auf IT-Systeme durchgeführt und Darstellungen von Kindesmissbrauch verbreitet. Dies wurde nun beendet und rund 3,5 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen eingefroren.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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