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Leasingspezialist Grenke verdient trotz vieler Insolvenzen mehr

Der Leasingspezialist Grenke hat im Jahr 2025 trotz einer anhaltend hohen Zahl von Zahlungsausfällen und Insolvenzfällen unter seinen Kunden etwas mehr verdient als im Vorjahr. 2026 dürfte die Schadenquote zwar weiterhin hoch bleiben, doch rechnet sich das Management um Vorstandschef Sebastian Hirsch nochmals mehr Gewinn aus. Grenke strebt demnach ein Konzernergebnis von 74 bis 86 Millionen Euro an, wie das SDax-Unternehmen am Donnerstag in Baden-Baden mitteilte. Das wäre im Bestfall ein Anstieg von knapp einem Fünftel, im schlechtesten um rund 3 Prozent.

Im vergangenen Jahr war der Gewinn unter dem Strich um 2,3 Prozent auf 71,8 Millionen Euro geklettert. Damit kam Grenke am unteren Ende seiner Prognose von 71 bis 81 Millionen Euro heraus. Für die Aktionäre steigt die Dividende auf 0,42 Euro je Aktie, nach 0,40 Euro ein Jahr zuvor.

Das starke Wachstum des Leasingneugeschäfts der letzten Jahre habe zu einem starken Anstieg der operativen Erträge geführt, hieß es weiter. Zugleich erhöhte sich wegen der vielen Zahlungsausfälle jedoch die Schadenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent. Wie bereits seit Anfang Januar bekannt lag das Leasingneugeschäft mit 3,3 Milliarden Euro um rund 8 Prozent über dem Vorjahreswert. Für 2026 peilt Grenke hier einen Anstieg auf 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro an./tav/stk

 ISIN  DE000A161N30

AXC0077 2026-03-12/07:38

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