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Wiener Börse (Nachmittag) - ATX verliert 0,78 Prozent / Nach Vortageserholungsschub beim heimischen Leitindex

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Nachmittagshandel nach dem Vortageserholungsschub mit einer schwächeren Tendenz präsentiert. Gegen 14.40 Uhr tendierte der Leitindex ATX mit einem Abschlag von 0,78 Prozent auf 5.409,84 Punkten, nachdem er am Vortag um starke 2,71 Prozent zugelegt hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Verlauf mit den Aktienkursen abwärts.

Etwas tiefere Rohölnotierungen konnten an den Aktienmärkten wegen der andauernden Unsicherheiten im Nahen Osten nicht beflügeln. Die Internationale Energieagentur (IEA) bereitet angesichts des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran die Freigabe von bis zu 400 Mio. Barrel Erdöl und Öl-Produkten aus nationalen Sicherheitsreserven vor. Dies ist die größte Freigabe von Öl-Reserven in der Geschichte der IEA.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine dünne Meldungslage vor. Zahlenvorlagen stehen erst am morgigen Donnerstag von der Post, Vienna Insurance und Flughafen Wien zur Veröffentlichung an.

Deutliche Kursrückgänge wiesen die Aktien der Stromversorger auf. Die Verbund-Anteilsscheine gaben 1,3 Prozent nach. EVN verbilligten sich gar um 2,5 Prozent.

Eine Kursschwäche gab es auch bei den Versicherungswerten zu sehen. Vienna Insurance fielen um zwei Prozent und UNIQA sanken um 1,1 Prozent.

Negative Vorzeichen herrschten auch bei den schwergewichteten Bankentitel vor. Erste Group-Titel ermäßigten sich um 1,3 Prozent. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 1,6 Prozent verbuchen. BAWAG fielen um ein Prozent.

Die Papiere des Luftfahrtzulieferers FACC rasselten in einer schwachen Branche um 4,6 Prozent tiefer. Die Titel des Cateringunternehmens DO&CO kamen um 3,1 Prozent zurück. Im Technologiebereich gewannen AT&S 1,2 Prozent an Kurswert. Die Post-Anteilsscheine ermäßigten sich vor der Ergebnisvorlage am Donnerstag um 1,8 Prozent.

ste/spa

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