, APA/dpa-AFX

Wiener Börse (Mittag) - ATX verliert 1,62 Prozent / Nach Vortageserholungsschub beim heimischen Leitindex - Tiefere Rohölpreise können nicht beflügeln

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Mittagshandel nach dem Vortageserholungsschub mit einer deutlich schwächeren Tendenz präsentiert. Gegen zwölf Uhr tendierte der Leitindex ATX mit einem klaren Abschlag von 1,62 Prozent auf 5.429,31 Punkte, nachdem er am Vortag um starke 2,71 Prozent zugelegt hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es im Verlauf mit den Aktienkursen abwärts.

Tiefere Rohölnotierungen konnten an den Aktienmärkten nicht beflügeln. Die Internationale Energieagentur (IEA) bereitet angesichts des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran die Freigabe von bis zu 400 Mio. Barrel Erdöl und Öl-Produkten aus nationalen Sicherheitsreserven vor. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern. Dies wäre die größte Freigabe von Öl-Reserven in der Geschichte der IEA.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine dünne Meldungslage vor. Zahlenvorlagen stehen erst am morgigen Donnerstag von der Post, Vienna Insurance und Flughafen Wien zur Veröffentlichung an.

Deutliche Kursrückgänge wiesen die Aktien der Stromversorger auf. Die Verbund-Anteilsscheine gaben 2,2 Prozent nach. EVN verbilligten sich gar um 2,5 Prozent.

Eine Kursschwäche gab es auch bei den Versicherungswerten zu sehen. Vienna Insurance fielen um 1,4 Prozent und UNIQA sanken um 1,1 Prozent.

Negative Vorzeichen herrschten auch bei den schwergewichteten Bankentitel vor. Erste Group-Titel ermäßigten sich um 0,5 Prozent. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 0,3 Prozent verbuchen. BAWAG fielen um 0,5 Prozent.

Im Technologiebereich gewannen AT&S zwei Prozent an Kurswert. Die Post-Anteilsscheine ermäßigten sich vor der Ergebnisvorlage am Donnerstag um 1,5 Prozent.

ste/moe

 ISIN  AT0000999982
Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.