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Wiener Börse - ATX legt zum Schluss 2,7 Prozent zu / Angeblich schnelles Ende des Irankriegs beflügelt - RBI soll in Rumänien zukaufen

Der Wiener Aktienmarkt hat den Handelstag mit Gewinnen abgeschlossen und die Vortagesverluste wettgemacht. Österreichs Leitindex ATX baute zum Tagesschluss 2,71 Prozent auf 5.452,49 Punkte auf. Ebenso der ATX Prime, der 2,75 Prozent auf 2.710,36 Einheiten zulegen konnte. Auch die europäischen Börsen schlossen den Tag im Gewinnbereich und haben damit positiv auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump reagiert, der von einem schnellen Ende des Irankriegs gesprochen hat.

Unter die Freude mischten sich aber bereits erste skeptische Wortmeldungen. "Es bleibt abzuwarten, wie der Iran auf die Ankündigungen von US-Präsident Trump reagieren wird", so Analyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Ähnlich sieht das Matt Gertken vom Analysehaus BCA Research. Trump habe das Ziel ausgegeben, den Iran zu entwaffnen. Dazu müsse das Nuklear- und Raketenprogramm des Landes beendet werden, die Kriegsflotte an die Leine gelegt und die Unterstützung terroristischer Gruppen eingestellt werden. "Diese Ziele sind bisher kaum erreicht worden", lautet Gertkens Fazit.

Der Iran-Krieg wird laut Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher dämpfende Wirkung auf Österreichs Wirtschaft haben. Die Gefahr eines breiten wirtschaftlichen Einbruchs sieht er aber nicht.

Unter den Unternehmen rückte die Raiffeisen Bank International (RBI) in den Fokus. RBI könnte laut Insidern eventuell in Rumänien zukaufen und damit zur drittgrößten Bank in Rumänien (nach Vermögenswerten) aufsteigen. RBI bauten daraufhin sehenswerte 7,01 Prozent auf.

moe/spa

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