APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump enttäuscht von Wahl des Khamenei-Sohns
Jerusalem/Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung von Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer und Staatsoberhaupt des Irans als "enttäuschende" Wahl bezeichnet. "Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird", sagte Trump am Montag im US-Bundesstaat Florida (Ortszeit). Dem Sender NBC News sagte Trump in Bezug auf die neue Führung: "Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird."
100.000 weitere Kriegsflüchtlinge im Libanon an einem Tag
Genf/Linz - Im Libanon sind laut den Vereinten Nationen innerhalb eines Tages 100.000 weitere Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. "Bis heute haben sich mehr als 667.000 Menschen im Libanon auf der Onlineplattform der (libanesischen) Regierung als vertrieben gemeldet", sagte die Libanon-Verantwortliche des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), Karolina Lindholm Billing, am Dienstag in Genf vor Reportern.
Iran will Straße von Hormuz bis Kriegsende blockieren
Teheran/Riad - Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag.
VW sucht nach Gewinn-Einbruch neues Geschäftsmodell
Wolfsburg - Zölle und andere Handelshemmnisse, der holprige Wandel zur Elektromobilität und der zunehmende Wettbewerb mit neuen Anbietern stellen Europas größten Autobauer Volkswagen vor grundsätzliche Fragen. "Wir stellen fest, dass das Geschäftsmodell, das uns über Jahrzehnte getragen hat, in dieser Form nicht mehr funktioniert", sagte VW-Konzernchef Oliver Blume am Dienstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen zum abgelaufenen Jahr.
In Operation "Ancora" großes Schleppernetzwerk gesprengt
Graz - Steirische Ermittler haben mit der Operation "Ancora" ein internationales Schleppernetzwerk zerschlagen, das mehr als 100.000 Menschen illegal nach Mitteleuropa geschleust haben soll. Dabei sollen Gewinne in Milliarden Euro-Höhe erzielt worden sein. Mehr als 130 Verdächtige wurden festgenommen, teilte die Polizei am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Graz mit. An den Ermittlungen waren mehrere Landeskriminalämter, das Bundeskriminalamt sowie Europol beteiligt.
Weißmann wirft Lederer Verbreitung von "Unwahrheiten" vor
Wien - Nach dem Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann bahnen sich Streitigkeiten zwischen ihm und dem ORF-Stiftungsrat an. So wirft Weißmann dem ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer über seinen Anwalt vor, "Unwahrheiten" verbreitet zu haben. Konkret steht Aussage gegen Aussage, ob Weißmann zu seinem Rücktritt nach den Vorwürfen sexueller Belästigung, die der Medienmanager bestreitet, gedrängt wurde oder nicht.
Spritpreise - Regierung und Ökonomen setzen auf ruhige Hand
Wien - Die hohen Spritpreise sorgen für zahlreiche Ideen aus Wirtschaft und Politik, konkrete Maßnahmen zur Kostenreduktion wurden aber noch keine gesetzt. Die Regierung prüft noch, wobei die ÖVP eine Steuersenkung ventiliert, während die SPÖ über einen Preisdeckel wie in Kroatien nachdenkt. Ökonomen geben sich zu staatlichen Eingriffen eher zurückhaltend. Der große Preisschock ist ohnehin ausgeblieben: Sowohl Diesel wie auch Benzin blieben zuletzt großteils unter der 2-Euro-Marke.
Eurofighter-Prozess: Beschuldigte weisen Vorwürfe von sich
Wien/Toulouse - Im Untreue-Prozess rund um die Eurofighter-Causa haben die drei Angeklagten die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu Prozessbeginn am Dienstag klar zurückgewiesen. Das Trio bzw. ihre Anwälte warfen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Rückschaufehler und mangelnde Objektivität bei den Ermittlungen vor. Laut WKStA sollen die drei einem 2019 in Deutschland verurteilten Ex-EADS-Manager geholfen haben, eine Schwarzgeld-Kassa zulasten des Konzerns einzurichten.
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red