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ROUNDUP/Warken: Anstieg der Zusatzbeiträge verhindern

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat bekräftigt, weitere Beitragsanstiege für gesetzlich Krankenversicherte verhindern zu wollen. "Mein Ziel ist, den Zusatzbeitrag mindestens stabil zu halten. Diesen Spardruck brauchen wir", sagte die CDU-Politikerin dem Portal "Politico".

Eine vom Ministerium eingesetzte Expertenkommission für eine finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen soll Ende März Empfehlungen vorlegen. Sie habe den Auftrag, ein Sparpotenzial von rund 25 Milliarden Euro vorzuschlagen, sagte Warken. "Ich rechne damit, dass die tatsächliche Lücke im kommenden Jahr bei 12 bis 14 Milliarden Euro liegen wird."

Der Zusatzbeitrag kommt zum einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens hinzu; die Kassen legen die Höhe jeweils für sich fest. Warken wies darauf hin, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag - als amtlicher Orientierungswert für die Festlegungen der Kassen - 2022 noch 1,3 Prozent betragen habe und nun bei 2,9 Prozent liege. Tatsächlich werden derzeit nach Kassenangaben im Schnitt bereits mehr als drei Prozent fällig./bf/DP/stw

AXC0201 2026-03-10/13:46

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