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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iranisches Regime will Garantien für Waffenstillstand

Jerusalem/Washington - Das iranische Außenministerium hat für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien gefordert. "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitierte die Zeitung "Shargh" Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi am Dienstag. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos.

Iran will Straße von Hormuz bis Kriegsende blockieren

Teheran/Riad - Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag.

Fußballerinnen aus Iran feiern Asyl in Australien

Brisbane - Fünf iranische Fußballerinnen sind nach der Zusage humanitärer Visa in Australien vor Freude in Jubel ausgebrochen. Australiens Innenminister Tony Burke berichtete, die Spielerinnen hätten in den Morgenstunden an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane mit dem australischen Schlachtruf "Aussie, Aussie, Aussie" gefeiert, nachdem ihnen die Entscheidung der Regierung mitgeteilt worden war. Auf einem symbolträchtigen Foto waren die Frauen ohne Kopftuch an Burkes Seite zu sehen.

VW will nach Gewinneinbruch 50.000 Jobs bis 2030 streichen

Wolfsburg - Der Gewinn des deutschen Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autobauer in Wolfsburg mit. Der Umsatz stagnierte bei 322 Milliarden Euro, heuer soll er um 3 Prozent steigen. Nun sollen 50.000 Jobs bis 2030 gestrichen werden, nicht nur die bisher bekannten 35.000.

Im Frühling wieder höhere Gefahr von Kinder-Fensterstürzen

Wien - Mit dem frühlingshaften Wetter steigt die Gefahr von Fenster- und Balkonunfällen und Stürzen für Kinder deutlich an. Drei Viertel der Unfälle passieren gerade im Frühling und Sommer, informierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) in einer Aussendung am Dienstag. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, da sie von Natur aus neugierig sind, rasch klettern und Gefahren noch nicht einschätzen können. Kinder sollten auf keinen Fall alleine gelassen werden.

BBT-Betrieb 2032 in Frage, Bauprogramm-Aktualisierung

Innsbruck/Österreich - Der wahrscheinliche Zeitplan für das Mammutprojekt Brennerbasistunnel (BBT) - Fertigstellung 2031 und Inbetriebnahme 2032 - dürfte wieder mit einem Fragezeichen versehen sein. Während der Bau des Tunnels gut voranschreitet, sorgen die Abstimmungen in Bezug auf die bahntechnische Ausrüstung laut Basistunnelgesellschaft BBT SE für "weniger zeitlichen Spielraum". Man wolle jedenfalls im Laufe des heurigen Jahres ein aktualisiertes Bauprogramm vorlegen, hieß es auf APA-Anfrage.

Russland griff Ukraine mit Drohnen an - Über zehn Verletzte

Kiew (Kyjiw) - Durch russische Drohnenangriffe sind in der Ukraine nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen verletzt worden. In der Großstadt Dnipro im Süden sei ein Wohnblock beschädigt worden, teilte der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, am Dienstag auf Telegram mit. Zehn Menschen, darunter ein zwölfjähriger Bub, seien verletzt worden. Schäden habe es auch an einem Verwaltungsgebäude gegeben. In der östlichen Großstadt Charkiw wurden vier Menschen verletzt.

Spritpreise blieben unter 2 Euro

Wien - Der österreichweite Durchschnittspreis für einen Liter Diesel lag gestern, Montag, bei 1,959 Euro. Der Iran-Krieg hat die Ölpreise seit Ende Februar stark steigen lassen. Am teuersten war Diesel in Salzburg und Tirol mit 1,969 Euro. Bei Super lag der Schnitt bei 1,729 Euro pro Liter. Hier waren die Schwankungen in den Bundesländern deutlich höher, am teuersten wurde in Tirol mit 1,789 Euro getankt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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