APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt zurück
Wien - ORF-Chef Roland Weißmann tritt "mit sofortiger Wirkung" zurück, das gab Heinz Lederer, Vorsitzender des Stiftungsrates, am Montag per Aussendung bekannt. In den vergangenen Tagen hat eine ORF-Mitarbeiterin gegenüber dem Generaldirektor Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben. Weißmann bestreitet diese Vorwürfe.
Thomas Schmid als Zeuge im Linzer Wöginger-Prozess
Linz - Im Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wegen Amtsmissbrauchs muss am Montag der ehemalige Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, als Zeuge aussagen. Die drei Angeklagten sollen einem ÖVP-Bürgermeister den Posten des Vorstands im Finanzamt Braunau zugeschanzt haben. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) stützt sich in ihrer Anklage auch auf Chats, die auf Schmids Handy gefunden wurden.
SIPRI: Europas Waffenimporte um 210 Prozent gestiegen
Stockholm/Wien/Washington - Europa hat seine Waffenimporte im Zeitraum 2021 bis 2025 um 210 Prozent gesteigert und ist damit zur größten Importregion der Welt geworden. Größter Rüstungsimporteur ist die Ukraine, während die USA ihre Stellung als wichtigster Waffenexporteur weiter ausbauen und Russlands Exporte stark zurückgehen, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) hervorgeht.
Mojtaba Khamenei neuer Oberster Führer des Iran
Teheran - Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei ist dessen Sohn Mojtaba Khamenei zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag "nach sorgfältigen und umfassenden" Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit. Die iranischen Revolutionsgarden sagten dem neuen Anführer umgehend ihre Gefolgschaft zu. US-Präsident Donald Trump hatte sich gegen Mojtaba Khamenei ausgesprochen.
Ölpreis steigt wegen Iran-Kriegs weiter kräftig an
Frankfurt/Washington/Teheran - Der sich ausweitende Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent stieg in der Nacht auf Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar. Das Niveau konnte er aber nicht ganz halten, lag allerdings in der Früh mit etwas mehr als 115 Dollar immer noch 24 Prozent im Plus.
Über 30 Verletzte nach iranischem Drohnenangriff auf Bahrain
Manama - Bei einem iranischen Angriff auf die Insel Sitra in Bahrain sind nach bahrainischen Regierungsangaben mindestens 32 Menschen verletzt worden. Mindestens vier Menschen seien bei dem Drohnenangriff am frühen Montagmorgen schwer verletzt worden, unter diesen Schwerverletzten seien auch Kinder, teilte das Innenministerium laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur mit. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs.
Israel setzt Angriffe auf Iran und im Libanon fort
Jerusalem/Teheran - Israels Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon fort. Bei den Angriffen der Luftwaffe am Montag seien "eine Raketenproduktionsstätte und mehrere Abschussrampen für ballistische Langstreckenraketen" getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. Zudem sei Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden.
Sporrer bei 70. UNO-Weltfrauenkonferenz in New York
New York/Wien - Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) nimmt ab Montag an der 70. UNO-Frauenstatuskommission in New York teil. Als Leiterin der österreichischen Delegation vertritt Sporrer die Republik Österreich bei der Generaldebatte, teilte ihr Sprecher der APA mit. Sie absolviere ein dichtes Programm an bilateralen Treffen und Veranstaltungen. Die Reise steht zudem im Zeichen der österreichischen Bewerbung für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat für die Periode 2027/28.
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red