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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel attackiert Teheran - US-Bombardement angekündigt

Teheran/Jerusalem - Israels Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag weitere Luftangriffe auf den Iran gestartet. Das Militär sprach von einer "breiten Welle" an Attacken gegen Infrastruktur. Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen im Westen der Hauptstadt Teheran. Auch die USA kündigten für die nächsten Stunden besonders heftige Angriffe im Iran an. "Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden", sagte Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox Business am Freitag (Ortszeit).

Mindestens 16 Tote im Libanon bei neuen Angriffen Israels

Beirut - Im Libanon sind bei den jüngsten israelischen Luftangriffen laut Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag weiter mit. Die Attacke galt der Stadt Al-Nabi Shayth im Osten des Landes. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe ist dies einer der Angriffe mit den meisten Toten.

Babler stellt sich bei SPÖ-Parteitag zur Wiederwahl

Wien - Vizekanzler Andreas Babler soll beim SPÖ-Bundesparteitag am Samstag als Parteivorsitzender wiedergewählt werden. Beim letzten Antreten 2023 erhielt er 88,8 Prozent. Dass Babler allein auf dem Stimmzettel steht, ist erst seit Mitte Februar klar - da hatte Ex-Kanzler Christian Kern verkündet, auf eine Kandidatur zu verzichten. Die SPÖ erwartet in der Messe Wien eine Rekordzahl von 1.200 bis 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch die meisten Landesparteichefs.

Mehrere Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw

Kiew (Kyjiw)/Donezk - Russland hat die Ukraine erneut mit Luftangriffen überzogen und allein in der zweitgrößten Stadt Charkiw im Osten zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Beim Einschlag einer ballistischen Rakete in einem Wohnhaus seien mindestens sieben Menschen getötet worden, teilte der Militärgouverneur von Charkiw, Oleh Synjehubow, am Samstag in der Früh auf Telegram mit. Unter den Toten waren demnach auch ein Bub und ein 13 Jahre altes Mädchen.

Caritas warnt bei Sozialhilfereform vor generellen Kürzungen

Wien - Die Caritas warnt bei der von der Regierung geplanten Sozialhilfe-Reform vor Einschnitten und fordert eine Einbindung der Sozialorganisationen bei der Umsetzung. Grundsätzlich positiv sei das Vorhaben, die derzeit in allen Bundesländern unterschiedliche Handhabung bundesweit zu vereinheitlichen. Man sehe aber im Regierungsprogramm auch "echte Bedrohungen", denn es sei offenbar geplant, die Sozialhilfe durchgehend zu kürzen, so Caritas-Generalsekretärin Anna Parr zur APA.

Lange Staus nach schwerem Unfall auf Tiroler Fernpassstraße

Innsbruck/Reutte - Ein schwerer Unfall hat Samstag früh in Tirol zu einer zweistündigen Totalsperre der Fernpassstraße (B179) geführt. Nach ersten Informationen sollen kurz nach 7.00 Uhr ein Pkw und ein Bus kollidiert sein, offenbar gab es mehrere Verletzte. Laut Angaben des ÖAMTC ereignete sich der Unfall zwischen Bichlbach und Lermoos (Bez. Reutte). Kilometerlange Staus in beide Richtungen waren die Folge. Nach 9.00 Uhr wurde der Verkehr wechselseitig angehalten.

USA bereiten härtere Gangart gegen Kuba vor

Washington/Havanna/Quito - Die US-Regierung treibt ihre aggressive Politik gegen das sozialistische Kuba voran: Laut Medienberichten vom Freitag (Ortszeit) wird ein Strafverfahren gegen kubanische Regierungsvertreter geprüft. Der Schritt erinnert an das Vorgehen der USA gegen Venezuelas festgenommenen Staatschef Nicolás Maduro, der Jahre vor seiner Festnahme von der US-Justiz angeklagt worden war. US-Präsident Donald Trump hatte Ende Februar bereits eine "friedliche Übernahme" Kubas ins Spiel gebracht.

Reformen im chinesischen Tourismussektor angekündigt

Peking - China will stärker gegen Betrug und Probleme in seiner für die Wirtschaft immer wichtiger werdenden Reisebranche vorgehen. Die Kultur- und Tourismusindustrie habe sich in den letzten Jahren schnell entwickelt, jedoch seien einige seit langem bestehende Probleme noch nicht gelöst und parallel neue Herausforderungen entstanden, so Chinas Kultur- und Tourismusminister Sun Yeli. Er nennt anhaltende Schwierigkeiten bei der Buchung, beim Kauf von Tickets oder der Zugang zu WCs.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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