APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Netanyahu stellt stärkere Angriffe in Aussicht
Teheran - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte er am Freitag. Der Feind werde diese Fähigkeiten "noch viel stärker" zu spüren bekommen. Die USA gehen nach eigenen Angaben von einem Erreichen aller Ziele im Iran in vier bis sechs Wochen aus.
Israel griff Zentrale der Revolutionsgarden im Libanon an
Beirut - Israels Militär hat nach eigenen Angaben am Freitag eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionsgarden in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass bei einem Angriff in Nabi Sheet im Osten des Landes neun Menschen getötet wurden. 17 weitere seien verletzt worden. Von Israels Militär gab es dazu zunächst keine Angaben.
Ghanas UNIFIL-Bataillon im Libanon von Raketen getroffen
Accra/Wien - Das Hauptquartier des ghanesischen Friedensbataillons der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ist am Freitag von Raketenangriffen getroffen worden. Zwei Soldaten wurden schwer verletzt, teilte die ghanesische Armee in einer Erklärung nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit. Ein Sprecher des österreichischen Bundesheeres bestätigte den Angriff. Österreichische Soldaten seien nicht betroffen, sagte Oberst Michael Bauer auf APA-Anfrage.
Babler stellt sich bei SPÖ-Parteitag zur Wiederwahl
Wien - Vizekanzler Andreas Babler soll beim SPÖ-Bundesparteitag am Samstag als Parteivorsitzender wiedergewählt werden. Beim letzten Antreten 2023 erhielt er 88,8 Prozent. Dass Babler allein auf dem Stimmzettel steht, ist erst seit Mitte Februar klar - da hatte Ex-Kanzler Christian Kern verkündet, auf eine Kandidatur zu verzichten. Die SPÖ erwartet in der Messe Wien eine Rekordzahl von 1.200 bis 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch die meisten Landesparteichefs.
Ungarn setzt Geldtransporter aus Österreich für Ukraine fest
Kiew (Kyjiw)/Budapest/Wien - Ungarn und die Ukraine liegen neben einem Streit über Öllieferungen nun auch wegen der Festnahme von Bankmitarbeitern über Kreuz. Die ungarischen Behörden setzten vorübergehend sieben Ukrainer fest und beschlagnahmten einen Geldtransport aus Österreich mit Bargeld und Gold im Wert von rund 82 Millionen Dollar. Die Steuer- und Zollbehörde (NAV) begründete den Zugriff mit dem Verdacht auf Geldwäsche. Die Regierung in Kiew warf Ungarn Staatsterrorismus und Geiselnahme vor.
Spesen-Causa: Strache schlägt verbal um sich und gegen Kickl
Wien - Der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache schlägt in der Spesen-Causa verbal um sich - und auch in Richtung Herbert Kickl. In einer Stellungnahme, über die der "Standard" berichtete, wirft er dem jetzigen Parteichef ebenfalls einen fragwürdigen Umgang mit Finanzen vor und kritisiert dessen Arbeitsmoral. Strache selbst wird vorgeworfen, Gelder der Wiener FPÖ für private Ausgaben verwendet zu haben, was staatsanwaltliche Ermittlungen nach sich zog.
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red