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Israelische Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran
Teheran - Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Das israelische Militär sprach von der "15. Angriffswelle". Dabei nehme die Armee Infrastruktur der iranischen Führung in Teheran und Isfahan ins Visier, hieß es am Freitag weiter. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben auch den unterirdischen Militärbunker des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei an und zerstörte ihn.
Trump fordert im Iran-Krieg "bedingungslose Kapitulation"
Washington - Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er am Freitag auf seiner Plattform Truth Social. Die USA und Israel hatten am Samstag mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und zahlreiche weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet.
Meinl-Reisinger: Kein Wiederholen der Flüchtlingslage 2015
Wien - Die Flüchtlingssituation von 2015 darf sich nicht wiederholen und wird sich nicht wiederholen. Das betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Freitag vor Medien in Wien angesichts des Iran-Krieges. Sie verwies dabei etwa auf den EU-Migrations- und Asylpakt, der im Juni in Kraft tritt. Zuvor war Meinl-Reisinger von ihrem Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sheikh Abdullah bin Zayed Al Nahyan, besucht worden.
Sprit: Regierung prüft - ÖAMTC, ARBÖ, VCÖ fordern Handeln
Wien - Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) lässt die aktuellen Preissteigerungen bei den Treibstoffen prüfen. Erste Ergebnisse soll es bis Ende März geben. Doch neu ist das nicht. Eine Sonderprüfung hatte der Minister bereits Ende Jänner angekündigt. Gleichzeitig verwies er damals darauf, dass der Treibstoffmarkt zuletzt mehrfach untersucht wurde, unter anderem von der Preiskommission, aber auch von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).
ÖGK kürzt bei weiteren Leistungen und erhöht Selbstbehalte
Wien - Die ÖGK kürzt Leistungen und erhöht Selbstbehalte. Ab Mai werden etwa die Regeln für Kostenübernahmen von Krankentransporten verschärft und der Selbstbehalt beim Zahnersatz steigt. Bereits seit 1. März wurde die Kostenübernahme von Zahnregulierungen eingeschränkt. Die Änderung der ÖGK-Satzung wurde am 19. Februar von der Hauptversammlung beschlossen, wie zunächst die "Krone" berichtete. Für Kritik sorgt, dass die Patienten nicht über die Änderungen informiert wurden.
Vielzahl an Waffen und Munition in NÖ sichergestellt
Strasshof - Nach einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt am Montagabend in Strasshof an der Nordbahn (Bezirk Gänserndorf) laufen umfangreiche Ermittlungen. Bei einer Hausdurchsuchung, an der das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung und weitere Spezialeinheiten beteiligt waren, wurden laut Exekutive eine Vielzahl an Waffen, 550 Kilo Munition, Kriegsmaterial und Waffenzubehör sichergestellt. Beim verdächtigen 81-Jährigen dürfte es sich um einen Sammler handeln.
Auch Indonesien sperrt Social Media für junge Menschen
Sydney/Jakarta/Brüssel - Nach Australien hat nun auch Indonesien "hochriskante" Social-Media-Dienste für Menschen unter 16 Jahren verboten. Bestehende Konten von Jüngeren sollten nach und nach gesperrt werden, sagte die indonesische Kommunikationsministerin Meutya Hafid am Freitag. Sie erwähnte insbesondere YouTube, TikTok, Facebook und Instagram. Auch X und Roblox und weitere Angebote seien betroffen.
Internationales Drogennetzwerk von Europol aufgedeckt
Den Haag - Die Beschlagnahmung zweier Mobiltelefone in einer schwedischen Kleinstadt hat nach Angaben der europäischen Polizeibehörde Europol ein kriminelles Netzwerk offengelegt, dass in Europa, Asien und Australien Drogenschmuggel und Geldwäsche organisierte. In dieser Woche habe es koordinierte Polizei-Aktionen in Spanien, Schweden und Thailand gegeben, bei denen insgesamt 13 Menschen festgenommen worden seien, teilte Europol am Freitag mit.
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red