APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Israelische Armee meldet neue Angriffe auf Ziele im Iran
Teheran - Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Das israelische Militär sprach von der "15. Angriffswelle". Dabei nehme die Armee Infrastruktur der iranischen Führung in Teheran und Isfahan ins Visier, hieß es am Freitag weiter. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben auch den unterirdischen Militärbunker des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei an und zerstörte ihn.
Neue israelische Angriffe auf Vorstädte Beiruts
Beirut - Die südlichen Vorstädte Beiruts sind am Vormittag zum Ziel erneuter israelischer Angriffe geworden. Auch aus dem Libanon flogen wieder Raketen in Richtung Israel. Bei einem israelischen Angriff auf ein Wohnhaus in der libanesischen Küstenstadt Sidon kamen nach Angaben von Behörden im Libanon fünf Menschen ums Leben, sieben weitere wurden demnach verletzt. Bei einem der Toten soll es sich nach Angaben von Sicherheitskreisen um ein Hamas-Mitglied gehandelt haben.
Sprit: Regierung prüft - ÖAMTC, ARBÖ, VCÖ fordern Handeln
Wien - Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) lässt die aktuellen Preissteigerungen bei den Treibstoffen prüfen. Erste Ergebnisse soll es bis Ende März geben. Doch neu ist das nicht. Eine Sonderprüfung hatte der Minister bereits Ende Jänner angekündigt. Gleichzeitig verwies er damals darauf, dass der Treibstoffmarkt zuletzt mehrfach untersucht wurde, unter anderem von der Preiskommission, aber auch von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).
ÖGK kürzt bei weiteren Leistungen und erhöht Selbstbehalte
Wien - Die ÖGK kürzt Leistungen und erhöht Selbstbehalte. Ab Mai werden etwa die Regeln für Kostenübernahmen von Krankentransporten verschärft und der Selbstbehalt beim Zahnersatz steigt. Bereits seit 1. März wurde die Kostenübernahme von Zahnregulierungen eingeschränkt. Die Änderung der ÖGK-Satzung wurde am 19. Februar von der Hauptversammlung beschlossen, wie zunächst die "Krone" berichtete. Für Kritik sorgt, dass die Patienten nicht über die Änderungen informiert wurden.
Vielzahl an Waffen und Munition in NÖ sichergestellt
Strasshof - Nach einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt am Montagabend in Strasshof an der Nordbahn (Bezirk Gänserndorf) laufen umfangreiche Ermittlungen. Bei einer Hausdurchsuchung, an der das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung und weitere Spezialeinheiten beteiligt waren, wurden laut Exekutive eine Vielzahl an Waffen, 550 Kilo Munition, Kriegsmaterial und Waffenzubehör sichergestellt. Beim verdächtigen 81-Jährigen dürfte es sich um einen Sammler handeln.
Auch Indonesien sperrt Social Media für junge Menschen
Sydney/Jakarta/Brüssel - Nach Australien hat nun auch Indonesien "hochriskante" Social-Media-Dienste für Menschen unter 16 Jahren verboten. Bestehende Konten von Jüngeren sollten nach und nach gesperrt werden, sagte die indonesische Kommunikationsministerin Meutya Hafid am Freitag. Sie erwähnte insbesondere YouTube, TikTok, Facebook und Instagram. Auch X und Roblox und weitere Angebote seien betroffen.
Karner will Rückkehrzentren "so rasch als möglich" umsetzen
Hochfilzen - Nach der Einigung von Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland auf einen Fahrplan für die Rückkehrzentren außerhalb der EU drückt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) aufs Tempo, lässt sich aber noch nicht in die Karten blicken. "Ich will so rasch als möglich in die Umsetzung kommen", sagte Karner am Freitag. Details gab es noch nicht. Eine größere Fluchtbewegung wegen des Iran-Krieges erwartete der Minister nicht, signalisierte aber schon mal Härte.
Tote nach Einsturz von Pflegeheim in Brasilien
Rio de Janeiro - Beim Einsturz eines Pflegeheims in Brasilien sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Acht Menschen konnten von den Einsatzkräften lebend geborgen werden, darunter ein zweijähriger Bub, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Das vierstöckige Gebäude in der Millionenstadt Belo Horizonte im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais war am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) kollabiert. Die Ursache war zunächst weiter unklar.
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red