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Marineberater JMIC: Nahezu kein Schiffsverkehr mehr in der Straße von Hormus

Im Zusammenhang mit dem Krieg in Nahost ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Jüngste Auswertungen der Schifffahrtssignale in der wichtiges Öl- und Gashandelsroute deuteten darauf hin, dass die Durchfahrten auf einstellige Werte zurückgegangen sind, berichtete das Joint Maritime Information Center (JMIC) am Freitag. In den vergangenen 24 Stunden seien nur zwei bestätigte kommerzielle Durchfahrten beobachtet worden, hieß es. Bei den Durchfahrten handelte es sich den Angaben zufolge um Frachtschiffe und nicht um Öltanker, so die multinationale Marineberatungsgruppe, die sich auf den Nahen Osten konzentriert.

Die Straße von Hormus ist eine wichtige Transportader. Der Seeweg ist eine Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben dem Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.

In mehreren dieser Staaten befinden sich US-Militärbasen - damit sind sie seit Beginn des Krieges Israels und der USA gegen den Iran am Samstag neben Israel auch zum Ziel iranischer Angriffe geworden./nas/mis

AXC0057 2026-03-06/07:40

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